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Büren

Technische Universität Dortmund und Stadt Büren führen Forschungsarbeit durch

Brachflächen und Baulücken sinnvoll und gemeinsam aktivieren.

Der Druck auf den Wohnungsmarkt in Großstädten in Deutschland steigt. Auch in den umliegenden Klein- und Mittelstädten ist dieser Druck bereits angekommen. In Anbetracht politischer Zielsetzungen des Flächensparens erscheint Nachverdichtung als eine effektive Antwort zur zukünftigen Wohnraumbereitstellung. Dabei gilt es auch für eine Stadt wie Büren, vorhandene Brachflächen und Baulücken zu aktivieren. Die Bauleitplanung schafft für diese Flächen ein Angebot für die Grundstücksnutzung. Von diesem angebotenen Baurecht machen Eigentümerinnen und Eigentümer zum Teil keinen Gebrauch.

„Die Aktivierung von Nachverdichtungspotenzialen ist folglich abhängig von den jeweiligen Flächeneigentümerinnen und -eigentümern sowie deren Interessen, Strategien und Nut-zungskonzepten. Für eine effektive Umsetzung kommunaler Strategien zur Nachverdichtung ist ein Fokus auf diese Zielgruppe unerlässlich“, sagt Bürens Bürgermeister Burkhard Schwuchow. „Diese Inhalte können nur im direkten Gespräch mit den Flächeneigentümerinnen und -eigentümern ermittelt werden. Daher benötigt das Forschungsprojekt neben einer kooperationswilligen Kommunen wie die Stadt Büren auch Eigentümerinnen und Eigentümer, die bereit sind über Ihre Ansichten und Anliegen zu sprechen,“ ergänzt Peter Salmen, Vorsitzender des Ausschusses für Bauen, Umwelt und Stadtplanung im Rat der Stadt Büren.

Die Technische Universität (TU) Dortmund (Fakultät Raumplanung) führt in Zusammenarbeit mit der Stadt Büren unter dem Titel „Grund zum Wohnen: Strategien kommunaler Bodenpolitik“ eine anonymisierte Forschungsarbeit durch, um eben genau diese individuellen Strategien und diversifizierten Interessenlagen der jeweiligen Eigentümerinnen und -eigentümer im Stadtgebiet Büren kennenzulernen.

„Ziel der Forschung ist die effektivere Gestaltung kommunaler Strategien im Umgang mit den Eigentümerinnen und Eigentümern. Somit zielt die Forschung auf eine Anpassung kommunaler Strategien ab und soll zur Umsetzung politisch formulierter Ziele des Flächensparens beitragen – so auch auf dem Stadtgebiet Büren“, stellt Lilly Böhrk stellvertretend für das Team der Studierenden der TU Dortmund fest. Sie ist eine von 16 Studierenden, die sich im Zuge dieser praktischen Forschungsarbeit mit der Entwicklung von unbebauten Grundstücken in innerstädtischen Lagen (kurz: Nachverdichtung) befasst. Das Projekt wird von Professor Dr. Thomas Hartmann (Fachgebietsleiter Bodenpolitik, Bodenmanagement und kommunales Vermessungswesen an der TU Dortmund) und Dr. Andreas Hengstermann (Lehr-beauftragter, Politische Stadtforschung und nachhaltige Raumentwicklung an der Universität Bern) begleitet.

Stellvertretend ist ein Querschnitt der Eigentümerinnen und Eigentümer dieser Brachflächen auf dem Stadtgebiet durch die Verwaltung angeschrieben, sich an dieser Forschungsarbeit zu beteiligen. Es sind jederzeit weitere interessierte Flächeneigentümerinnen und -eigentümer eingeladen, Teil dieser Ausarbeitung zu werden. Es gilt die Devise: Je höher das Interesse der teilnehmenden Interviewpartnerinnen und -partner, desto besser die Forschungsergebnisse.

„Die gesamte Forschungsarbeit läuft unter der strengen Einhaltung des Datenschutzes. Die jeweiligen Daten werden ausschließlich anonymisiert verarbeitet. Die Stadt Büren erhält in die Verarbeitung keinen Einblick. Allenfalls die fertigen Ergebnisse werden zur Verfügung gestellt,“ versichert Michael Kubat, der von Seiten der Stadt das Vorhaben begleitet.

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