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Büren

Unternehmen setzen auf Selfmade-Strom vom Firmendach

130 Unternehmen aus Büren, Borchen, Salzkotten, Bad Wünnenberg und Lichtenau nutzen Informationsangebot.

Gefüllter Saal
Selfmadestrom vom Firmendach: Informativer Abend zu modernen Photovoltaikanlagen.

Viele Unternehmerinnen und Unternehmer kamen im AirportForum zusammen, um sich über die Photovoltaik-Möglichkeiten zu informieren.

Die Resonanz war überwältigend. Zum Thema „Selfmade Strom+ vom Firmendach“ hatte die Stadt Büren in Kooperation mit den Nachbarkommunen Bad Wünnenberg, Borchen, Lichtenau und Salzkotten am 21. September ins AirportForum am Flughafen Paderborn/Lippstadt eingeladen. Fachlich begleitet wurde das 120-Minuten-Format von der Landesgesellschaft NRW.Energy4Climate.

150 Gäste waren der Einladung der fünf Kommunen gefolgt und erlebten einen informativen Abend mit viel Raum für individuelle Fragen. Fachinputs lieferten die PV-Experten Ewald Schäfer, EANRW GmbH und Peter Jakob von der Firma WestfalenWindPV GmbH, der mit der regionalen Fachkompetenz für Praxisnähe sorgte. Größtes Interesse fanden die Themen Energieautarkie und Amortisation, die neuen gesetzlichen Regelungen im EEG, der ganze Bereich Speichertechnik und die sogenannte Sektorenkopplung. Auch hochaktuelle Themen wie Notstromfähigkeit von Speichern und bidirektionales Laden wurden durch die Experten erklärt.

Die Steigerung der Energieeffizienz war, auf Anregung des Bürener Klimaschutzmanagers Sascha Glaser, ein ergänzendes Thema an diesem Abend. Dr. Florian Schlosser von der Universität Paderborn und André Hirsch von der Firma ARGUS zeigten hier verschiedene Ansätze auf, um Energiekosten durch effizientere Prozesse durch die Verbrauchsoptimierung zu senken.

Die Bürgermeister der Kommunen hatten zum anschließenden „get-together“ bei einem kleinen Imbiss eingeladen. Dieses Angebot wurde rege genutzt, um Kontakte zu knüpfen und geplante Vorhaben zu besprechen.

„Die große Resonanz zeigt das enorm gesteigerte Interesse an erneuerbaren Energien insbesondere seit dem Beginn des Ukraine-Kriegs. Unternehmen, die einen Teil ihres Energiebedarfs nicht durch fossile Energieträger decken müssen, haben zurzeit einen großen wirtschaftlichen Vorteil“, so Bürens Bürgermeister, Burkhard Schwuchow.

Im Hinblick auf die weitere Herangehensweise rät Petra Schepsmeier von NRW.Energy4climate: „Auch, wenn der Weg zur eigenen Photovoltaikanlage aufgrund von Materialknappheit und Fachkräftemangel derzeit lang sein kann, lässt sich die Wartezeit sinnvoll nutzen.“ Dabei können die Kommunen die ortsansässigen Unternehmen unterstützen. Bei Rückfragen stehen die Wirtschaftsförderer und Klimaschutzmanager der Kommunen gerne zur Verfügung.

Foto: Stadt Büren

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