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Tandem macht sehr positive Erfahrungen mit Mentoring – Bewerbungsphase für 2020 läuft

Gruppenfoto
Ein intensiver Austausch hat Mentor Reinhard Piepenbrock (l.) und Mentee Athanasios Partakis (M.) persönlich weitergebracht. Arbeitgeber Franz Stephan Kleine (r.) freut sich über die positven Effekte für das Autohaus.

Sie trennen 22 Jahre, in etwa so viele Kilometer – und gesehen hatten sie sich vorher auch noch nicht. Als Reinhard Piepenbrock (57) und Athanasios Partakis (35) vor anderthalb Jahren als Mentoring-Tandem vom Arbeitgeberverband „gematcht“ wurden, standen sich zwei Fremde gegenüber. Was im folgenden Jahr passierte, brachte beide nicht nur persönlich und beruflich weiter, sondern das betrachtet auch Athanasios Partakis‘ Arbeitgeber, Franz Stephan Kleine von Ford Kleine in Paderborn, als absoluten Gewinn. Ein Jahr lang trafen sich Piepenbrock und Partakis regelmässig alle vier bis sechs Wochen, um als Mentor und Mentee aktuelle und grundsätzliche Dinge zu besprechen. Athanasios Partakis war gerade zum Leiter des Bereichs Ersatzteilhandel und -Vertrieb aufgestiegen und hatte als junge Führungskraft viele Fragen zu Mitarbeiterführung und dem Umgang mit Lieferanten und Kunden.

„Das lernt man ja in keiner Ausbildung“, beschreibt der 35-Jährige das, was für ihn damals neu und teils mit Unsicherheit verbunden war. Als erfahrener Unternehmer konnte Reinhard Piepenbrock, Gründer und Inhaber von PIETEC Feinwerktechnik GmbH mit Sitz in Bad Wünnenberg-Haaren, Partakis einige Sorgen nehmen: „Wir haben sehr schnell eine gemeinsame Sprache gefunden und uns sehr zügig sehr gut verstanden. Mir war besonders wichtig, ihm vor allem Menschlichkeit im Umgang mit Mitarbeitern zu vermitteln.“ Außerdem sei für ihn selbst auch eine intensive Erfahrung gewesen, eigene Erfahrung an junge Menschen weitergeben zu können: „Das ist unheimlich bereichernd. Denn nebenbei hinterfragt man sich als Mentor selbst: Ist das immer richtig gewesen, wie ich mich entschieden und gehandelt habe? Kann und will ich das einer jungen Führungskraft empfehlen?“ Es sei im Laufe des Jahres ein offener Austausch in beide Richtungen gewachsen, beschreibt Partakis.

Franz Stephan Kleine als Vorgesetzter beobachtete schon bald deutliche Veränderungen – zum Positiven: „Wir haben schnell eine Verbesserung der betriebsinternen Kommunikation bemerkt, das lag nicht nur, aber auch an Herrn Partakis und dem Mentoring. Für Unternehmen kann es nur gesund sein, wenn ab und zu jemand mit dem Blick von außen kommt und Tipps gibt.“

Heute schmunzeln alle Drei über den allerersten Eindruck, den der Mentor beim Besuch seines Mentees am Arbeitsplatz gewann: „Damals habe ich direkt gesagt, so kann keine Führungskraft arbeiten“, erinnert sich Piepenbrock. Gemeint war die räumliche Enge, saß Athanasios Partakis doch mit drei weiteren Kollegen in Hörweite zusammen. Heute hat er sein eigenes Büro und ist zufrieden. Kleine erläutert: „Nach dem umfangreichen Umbau unseres Autohauses zum FordStore ist das zum Glück kein Thema mehr.“

Im Januar 2020 beginnt das neue CrossMentoring-Programm OWL vom AGV Paderborn. Bewerbungen nehmen ab sofort und bis Ende November Melanie Cramer (m.cramer@agv-paderborn.de) und Projektleiterin Barbara Tigges-Mettenmeier (btm@tigges-mettenmeier.de) an. 

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