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Drama am Tennis-Traumtag in HalleWestfalen

Rekordchampion Roger Federer setzt sich im Krimi gegen Jo-Wilfried Tsonga durch.

Fisheye
11.500 begeisterte Zuschauer verfolgten den Sieg des Schweizer „Maestros“ Roger Federer gegen Jo-Wilfried Tsonga aus Frankreich im GERRY WEBER STADION.

HalleWestfalen. Rekordchampion Roger Federer und ATP-Weltmeister Alexander Zverev stehen im Viertelfinale der 27. NOVENTI OPEN. An einem sonnigen Tennis-Traumtag in HalleWestfalen schlug der 37-jährige Schweizer Weltstar im hochdramatischen, begeisternden „Match of the Day“ seinen französischen Gegner Jo-Wilfried Tsonga (ATP 77) mit 7:6 (7:5), 4:6 und 7:5 und rückte damit zum 17 Mal bei 17 Starts in die Runde der letzten Acht bei einem seiner erklärten Lieblingsturniere vor. „Das war ein echter Krimi. Jo-Wilfried hat das Niveau unheimlich hochgehalten bis zur letzten Sekunde. Es war ein ganz hartes Stück Arbeit“, sagte der neunmalige Turniersieger, der nun gegen den Spanier Roberto Bautista Agut (ATP 20) antritt. „Es war toll, vor dieser Kulisse zu spielen. Die Atmosphäre war großartig.“

Federer bleibt nach dem schwer erstrittenen Erfolgerlebnis vor 11.500 Zuschauern weiter auf Rekordkurs in seiner Wohlfühloase in Ostwestfalen, er könnte mit einem weiteren Pokalcoup zum ersten Mal in seiner Karriere einen Wettbewerb zehn Mal gewinnen. Federer hatte schon 7:6 und 3:1 geführt, ehe der frühere Top Ten-Mann Tsonga plötzlich auf volle Touren kam und dem „Maestro“ richtige Schwierigkeiten machte. Mit einem Break Tsongas zum 6:4 in Satz zwei standen beide Stars praktisch wieder bei Null.

Im dritten Satz hatte Tsonga Vorteile, er war beim Stand von 4:3 auch nahe an einem vorentscheidenden Break. Doch Federer entfesselte sich aus der Bedrängnis – mit seiner ganzen Routine, aber auch mit enormem Risiko. Im zwölften Spiel hatte Federer Glück, als ein Netzroller zum Matchball führte. Diesen Siegpunkt verwertete der Schweizer dann auch zum Viertelfinaleinzug. Gegen seinen nächsten Gegner Bautista Agut, der sich zuvor mit 6:1 und 6:4 gegen Richard Gasquet (ATP 54) durchsetzte, hat Federer alle acht zurückliegenden Spiele gewonnen.

Durchgehend souverän präsentierte sich Alexander Zverev bei seinem 6:3, 7:5-Sieg gegen den Amerikaner Steve Johnson. Der deutsche Weltranglisten-Fünfte war bei den „Big Points“ stets zur Stelle und lenkte damit die Partie in die für ihn richtigen Bahnen. „Es ist sehr gut gelaufen. Das freut mich umso mehr, weil ich einfach gerne in Halle spiele“, sagte der 22-jährige Hamburger. Zverev gelangen im ersten Satz die Breaks zum 4:3 und zum 6:3, von seiner Knieverletzung war da und auch im weiteren Spielverlauf nichts zu spüren. „Es war keine einfache Situation für mich mit dieser Verletzung. Leider musste ich ja auch das Doppel absagen“, sagte Zverev. Ein weiteres Break zum 6:5 im zweiten, hartumkämpften Satz genügte Zverev zum Matchgewinn. Nun geht es für den zweimaligen Finalisten (2016 und 2017) im Viertelfinale gegen Belgiens ehemaligen Top Ten-Mann David Goffin (ATP 33).

Stuttgart-Champion Matteo Berrettini setzte seinen Siegeszug auf den Tennis-Grüns auch bei den Rasen-Festspielen in HalleWestfalen weiter fort. Im rein italienischen Duell mit Andreas Seppi setzte sich Berrettini mit 4:6, 6:3 und 6:2 durch und erspielte sich damit ein Viertelfinal-Duell mit Russlands neuem Tennisstar Karen Khachanov (ATP 9). Berrettini überwand seine Startprobleme schließlich energisch und zeigte sich auch stark bei den „Big Points“, die gerade auf Rasen in Sekunden über Sieg oder Niederlage entscheiden können. „Ich habe zum Ende hin einfach konzentrierter gespielt und leichte Fehler vermieden“, sagte Berrettini.

Gegen Khachanov will Berrettini wie in der Vorwoche im Stuttgarter Achtelfinale einen Sieg landen: „Das wird hart. Aber ich gehe mit einem guten Gefühl in die Partie.“ Khachanov hatte am Donnerstag, seinem spielfreien Tag, den Top Ten-Award der ATP Tour erhalten. Er war nach den French Open erstmals in seiner noch jungen Karriere ins Eliterevier der besten Zehn vorgeprescht.

Foto: © NOVENTI OPEN/HalleWestfalen

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