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Kultur

Graffitiworkshop für junge Menschen aus Wohngruppen in NRW

Gruppenfoto vor einer Graffiti-Wand
LWL-Jugenddezernentin Birgit Westers (l.) und Matthias Lehmkuhl aus dem LWL-Landesjugendamt schauten sich gemeinsam mit den beteiligten Jugendlichen das Ergebnis des Graffitiworkshops in Münster an.

Münster (lwl). Die Fachstelle “Gehört werden!” der Landschaftsverbände Westfalen-Lippe (LWL) und Rheinland (LVR) bietet für junge Menschen aus Einrichtungen der Erziehungshilfe kreative Workshops an. Auf dem Gelände des LWL in Münster wurde es nun im Rahmen des Sommmerferienprogramms bunt: Unter Anleitung des Paderborner Graffitikünstlers Monib Sadat sprühten sechs junge Menschen ihr eigenes legales Graffitikunstwerk an die Wand.

Die Jugendlichen lernten zunächst die passende Technik und zeigten dann, was in ihnen steckt. LWL-Jugenddezernentin Birgit Westers schaute sich gemeinsam mit den jungen Menschen das Ergebnis an: “Was gestern noch eine weiße Wand war, ist heute ein vielseitiges Kunstwerk. Die Fachstelle ‘Gehört werden!’ möchte Kinder und Jugendliche, die außerhalb ihres Elternhauses leben, dabei unterstützen, ihr Recht auf Beteiligung wahrzunehmen. Das Graffiti spiegelt wider, wie sich alle beteiligt und ihre Ideen eingebracht haben. Die Perspektiven der jungen Menschen sind nun auch durch das Graffiti sichtbar.”

Das Sommerferienprogramm der Fachstelle “Gehört werden!” richtet sich an junge Menschen ab zwölf Jahren, die in stationären Einrichtungen der Erziehungshilfe in NRW leben. Sie können beispielsweise gemeinsam Theater spielen, einen Radiobeitrag aufnehmen, mit einer Jugendbuchautorin eigene Texte verfassen oder einen Rap-Song aufnehmen. Die Aktionen finden an unterschiedlichen Orten in Nordrhein-Westfalen statt und werden von den Landesjugendämtern Westfalen-Lippe und Rheinland organisiert.

Matthias Lehmkuhl, Leiter des LWL-Referats “Erzieherische Hilfen”: “Ein besonderer Schwerpunkt der Fachstelle liegt auf der Entwicklung von Beteiligungsmöglichkeiten über die einzelne Einrichtung hinaus. Der Austausch untereinander ermöglicht es, voneinander zu lernen. Häufig bringt der Blick über den eigenen Tellerrand neue Ideen für die Lösung eines Problems. Auch das Sommerferienprogramm hat uns wieder gezeigt, wie wichtig unser An-gebot ist, denn die Beteiligung und der Austausch von Kindern und Jugendlichen bringen immer neue, kluge und auch bunte Ideen hervor.”

Foto: LWL

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