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Kultur

Bei einem Glas Wein mit Thomas Anders!

Portrait

Hit-Gigant und Weltstar Thomas Anders im exclusiv Interview mit unserer Redaktion.
Es bleibt spannend um Thomas Anders. Solokarriere, Solokarriere Schlager, Moderatorenjobs und nun das Duett mit Florian Silbereisen, welches nach zwei Singleveröffentlichungen mit einem Debütalbum weiter Fahrt aufnimmt. Der 57-jährige Sänger, Produzent, Moderator und Songwriter kann auf eine lange Karriere zurückblicken. Angefangen hat alles 1978 …

Er sang deutschen Schlager, veröffentlichte einige Singles doch mit der Berühmtheit klappte es noch nicht so ganz. Bekannt und richtig beliebt, und das international, wurde Thomas Anders mit dem Pop-Duo Modern Talking. Modern Talking hatten fünf Nummer Eins Hits in Deutschland in Folge, was keine andere Band bisher toppen konnte. Nach dem Bruch begann er seine Solokarriere fortzusetzen, diesmal mit englischsprachiger Musik. Den Erfolg des Duos erreichten beide Parteien Solo dennoch nicht. Schließlich kam es zu Modern Talking Reunion; diese Zeit war nochmals erfolgreicher als die erste Duo-Phase. Als sich das Duo erneut trennte, ging es für Thomas Anders weiter mit eigenen Produktionen und Songs. 2017 entdeckte er den Schlager wieder, so wie alles begann, und veröffentlichte seitdem zwei Alben und trat auf einigen Schlagerevents auf. Seine internationalen Fans kommen aber nicht zu kurz, er gibt fortlaufend Konzerte mit den Modern Talking Hits.

An seinem Geburtstag nimmt er sich Zeit für uns und erzählt in einem lockeren Gespräch bei einem Glas Wein ganz entspannt über sein Leben als Star.

Redaktion: „Hallo Herr Anders, dieser Termin ist uns eine besondere Ehre, als „Aushängeschild“ der Schlagerfest XXL Tour und noch an ihrem Geburtstag, dass Sie sich Zeit für ein Gespräch nehmen“

TA: „Am Morgen habe ich entspannt mit meiner Familie zu Hause gefrühstückt. Bis zu meinem Auftritt, ich trete als letzter in der Show heute Abend auf, ist noch genug Zeit. Sonst hätte ich wohl auf meinem Hotelzimmer über den Coronavirus nachgedacht.“

Redaktion: “Das ist ein gutes Stichwort, aktuell haben Sie die Entscheidung getroffen Ihre Fanparty, die jedes Jahr stattfindet, zu verschieben.“

TA: „Zu meinen Fanparties kommen Fans aus der ganzen Welt. Ja, leider hat mich der aktuelle Anlass dazu bewogen, die Party zu verschieben. Einen Samstag im Oktober hatte ich noch frei im Kalender.“
Es ist schon herausragend, dass jedes Jahr eine Fanparty in der Nähe von Koblenz stattfindet. Es gibt Fotos und Autogramme für die Fans anschließend einen Konzertabend. Nicht jeder Star bietet seinen Fans solche Nähe und Zuverlässigkeit und das über Jahre.

Redaktion: „Das Album mit Florian Silbereisen erscheint am 13. März 2020, wer hat den Großteil der Songs geschrieben? Dann sollte eigentlich noch Ihr neues Soloalbum auf den Markt kommen, wie vereinbart sich das alles?“

TA: „Mein drittes deutschsprachiges Album wird auf 2021 verschoben. Die Idee mit Florian entstand spontan und zwei Alben hintereinander kann ich nicht veröffentlichen. Die Songs für das Duett Album kommen zum größten Teil von meinem Produzententeam. In der kurzen Zeit war es nicht möglich selbst viel zu schreiben, ich bin ja auch oft terminlich eingebunden. Ich habe natürlich fertige Songs, nur nicht alle eigenen sich für ein Duett. Im Herbst diesen Jahres wird es ein englischsprachiges internationales Album von mir geben, daher war es die beste Entscheidung das Soloalbum auf nächstes Jahr zu verschieben.“

Redaktion: „Wie ist es zu der Zusammenarbeit mit Florian Silbereisen gekommen?“

TA: „Das war alles ganz spontan, zunächst sollte es nur eine Single geben, diese ist bei den Fans so gut angekommen, dass wir eine zweite Single produziert haben.

Redaktion: „Die spontanen Dinge sind meisten die besten Entscheidungen, einfach probieren.“

TA: „Genau, deshalb ist die Entscheidung auch so gefallen, dass mein eigenes Album verschoben wird. Beeinflussung findet heutzutage durch die neuen Medien statt. Als Künstler ist man durch Social Media näher an den Fans. Was gefällt und nicht gefällt bekommt man ohne Umwege mit. Das schöne ist, dass ich heute deutsch singen kann und morgen englisch. Das wäre früher nicht möglich gewesen. Einmal Schlager, immer Schlager. War der Schuh einmal angezogen ….“

Redaktion: „Sie sitzen hier entspannt, ein Termin jagt den nächsten. Weltstar. Viel Ruhm erlebt. Aber auch Ablehnung. Wie schaffen Sie das alles?

TA: „Ich schaffe mir Zeitinseln. Das ist ganz wichtig und da ich selbstständig bin, kann ich mir das einrichten. Meine Frau fragt sich das auch, die vielen Flüge, die Entfernungen, Termin auf Termin. Ich fliege manchmal vier Mal in der Woche. Fliegen ist für mich mittlerweile wie Bus fahren. Es wird zur Routine. Klar, die Entfernungen bleiben. Mein Beruf erfordert Disziplin und Konzentration, dann klappt das. Das Mysterium in meiner Branche ist, dass viele Neueinsteiger denken Erfolg, Erfolg, Erfolg. Aber ganz klar ist, das Tal der Tränen muss jeder durchlaufen, das scheinen viele nicht zu verstehen.“

Redaktion: „Sie können aus jahrzehntelanger Erfahrung sprechen.“

TA: „Wenn man so will schon ein halbes Jahrhundert. Vor 51 Jahren habe ich das erste Mal auf der Bühne gestanden, den ersten Titel veröffentlichte ich 1978“

Redaktion: „Aktuell startet zu den musikalischen Projekten ihre erste eigene Kochsendung. „Kochen mal anders“ im SWR, was darf der Zuschauer erwarten?“

TA: „Es ist keine direkt Kochsendung, wo welche auf Zeit gegeneinander Kochen oder bewertet wird. Bei mir sind Promies zum Talken in der Sendung und nebenbei wird gekocht. Die Gäste bringen ihr persönliches Rezept mit und wir Reden und ich bringe mich mit einem leckeren Feature ein. Zusammen kochen und ein schönes Gespräch ist eine gute Kombination. Die Sendung dauert 45 Minuten, die ersten Talks sind bereits aufgezeichnet. Zu sehen bin ich dann im SWR montags bis freitags um 11:45 h ab dem 2. März.“

Redaktion: „Vor drei Jahren haben Sie auf der Frankfurter Buchmesse ihr erstes Kochbuch „Modern Cooking vorgestellt, da knüpft eine Sendung ja an. Von der Musik in die Küche, von den Noten zu Geschmacksnoten.“

TA: „Kochen ist Leidenschaft, genau wie Musik. Demnächst werde ich noch ein Kochbuch herausbringen.“

Danke, Herr Anders für das nette persönliche Gespräch. Dieses Gespräch hat uns einen Weltstar von einer anderen Seite gezeigt. Ruhig, gelassen, verlässlich und konzentriert auf den Beruf. Weiterhin viel Erfolg.

Foto: IDa

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