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Forschung&Wissenschaft

Hochschule Hamm-Lippstadt wird Partner des L-LAB

Bestehende Forschungskooperation von HELLA und Universität Paderborn zur Entwicklung zukünftiger Lichtsysteme ausgebaut

Lippstadt. Mit dem Ziel, automobile Lichtsysteme von morgen zu entwickeln, begründeten der Automobilzulieferer HELLA und die Universität Paderborn vor 15 Jahren die Forschungskooperation L-LAB – Lichtlabor für Lichttechnik und Mechatronik. Nun stößt mit der Hochschule Hamm-Lippstadt (HSHL) ein weiterer Partner hinzu, wodurch die Kooperation im Hinblick auf zukünftige Entwicklungsaufgaben ausgebaut und gestärkt wird.

Im Rahmen einer Feierstunde wurde der Kooperationsvertrag am 21. April im HELLA Forum von Dr. Jürgen Behrend, geschäftsführender, persönlich haftender Gesellschafter von HELLA, Prof. Dr. Wilhelm Schäfer, Präsident der Universität Paderborn sowie Prof. Dr. Klaus Zeppenfeld, Präsident der HSHL, unterzeichnet. Im Beisein von Vertretern beider Hochschulen, von HELLA sowie aus Wirtschaft und Politik lobten die Hochschulpräsidenten Zeppenfeld und Schäfer die Entwicklungstätigkeit des L-LAB: "Ein Ort für Innovationen, an dem der Transfer von Wirtschaft und Wissenschaft vorangetrieben wird. Wir freuen uns, diese Arbeit mit unserer Expertise in den Bereichen Lichttechnik, Optik und Photonik zukünftig mitzugestalten", so der HSHL-Präsident. "Mit ihrem ergänzenden Profil und der damit erweiterten Kooperation wird eine noch erfolgreichere Zusammenarbeit ermöglicht und die Entwicklung innovativer Verfahren im Bereich der automobilen Lichttechnik gestärkt", so Prof. Dr. Wilhelm Schäfer. Dr. Jürgen Behrend unterstrich weiterhin: "Unsere Wurzeln liegen am Standort Lippstadt in der Lichtentwicklung. Vor diesem Hintergrund freue ich mich, dass wir hier gemeinsam mit Unterstützung der HSHL ein wissenschaftliches Kompetenzzentrum entstehen lassen, um die Entwicklung des Autolichts der Zukunft noch umfassender voranzutreiben."

Das im Jahr 2000 gegründete und von den Partnern als Public Private Partnership getragene Institut setzt seine Schwerpunkte in der Entwicklung zukünftiger Lichtsysteme. Dazu zählt nicht nur Grundlagenforschungen zur visuellen Wahrnehmung, sondern auch die Entwicklung von Prototypen. Studierende erhalten dabei die Möglichkeit, Lichtsysteme der Zukunft im Rahmen von Praktika, Bachelor- und Masterarbeiten sowie Dissertationen aktiv mitzugestalten. So wurden seit der Gründung der Forschungskooperation über 400 wissenschaftliche Arbeiten unterstützt. Weiterhin beteiligen sich Mitarbeiter des L-LAB am Lehrangebot der Universität Paderborn sowie der Hochschule Hamm-Lippstadt. Zwei von vier Lichttechnik-Lehrstühlen in Deutschland sind mit ehemaligen Mitarbeitern des L-LAB besetzt.

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