Mit einem prominenten Preisträger, zahlreichen Berlinale-Filmen und einem Schwerpunkt auf das Filmland Österreich präsentiert das Kinofest Lünen 2026 sein Programm für die 35. Festivalauflage. Vom 1. bis 7. Juni 2026 werden in Lünen aktuelle Spiel- und Dokumentarfilme, Open-Air-Vorführungen und zahlreiche Gäste aus der Filmbranche erwartet. Eine besondere Ehrung erhält dabei Entertainer Hape Kerkeling, der mit dem Ehrenpreis NIKE für sein Lebenswerk ausgezeichnet wird.
Berlinale-Filme und österreichischer Schwerpunkt
Im Wettbewerb um die LÜDIA für den besten Film sind mehrere aktuelle
Produktionen vertreten. Regisseur Kai Stänicke stellt sein
Spielfilmdebüt „Der Heimatlose“ gemeinsam mit Hauptdarsteller Paul Boche
vor. Ebenfalls aus dem Berlinale-Programm stammt „Ich verstehe Ihren
Unmut“ von Kilian Armando Friedrich mit Sabine Thalau.
Außerdem präsentiert Ben Voit seinen ausgezeichneten Thriller
„Gropiusstadt Supernova“. Zum 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann
zeigt das Festival den Dokumentarfilm „Ingeborg Bachmann – Jemand, der
einmal ich war“ von Regina Schilling mit Sandra Hüller in der Rolle der
Schriftstellerin.
Mit dem Dokumentarfilm „Watching People Watching Birds“ treten die
früheren LÜDIA-Preisträger Ulrike Franken und Michael Loeken an. Nach
der Vorführung führt Naturführer Thomas Griesohn-Pflieger durch die
Lippe-Aue.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt 2026 auf dem Filmland Österreich.
Gezeigt werden unter anderem die Berlinale-Produktionen „Rose“, „Vier
minus drei“ sowie der Kinderfilm „Das geheime Stockwerk“. Den
österreichischen Programmschwerpunkt beendet die Komödie
„Altweibersommer“ von und mit Pia Hierzegger.
Open-Air-Kino am Horstmarer See
Nach der erfolgreichen Sommerausgabe 2025 nutzt das Festival erneut
mehrere Spielorte, darunter das Heinz-Hilpert-Theater, die Cineworld
Lünen, das Lükaz und das Open-Air-Kino am Café Seepark direkt am
Horstmarer See.
Dort läuft unter anderem die Vorpremiere von „Tatort Dortmund:
Heilung“ mit Jörg Hartmann, Alessija Lause und Stefan Konarske.
Ebenfalls im Open-Air-Programm zu sehen ist die Kultkomödie „Bang Boom
Bang“ von Peter Thorwarth.
Auch der Filmnachwuchs erhält wieder eine Bühne. Gezeigt werden Kurz-
und Langfilmproduktionen von Studierenden der Fachhochschule Dortmund,
der Bergischen Universität Wuppertal, der Kunsthochschule für Medien
Köln sowie der Hochschule Mainz. Im Rahmen der Kooperation „Filmregion
Hellweg“ läuft außerdem die Komödie „30 and Wild“ von Felix Maxim Eller
aus Unna.
Das vollständige Programm und Tickets sind auf der offiziellen Festivalseite verfügbar: Kinofest Lünen