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Umwelt&Energie

Zwischenbilanz zur Getreide- und Rapsernte 2025

Getreide

Paderborn (WLV). Bereits seit über einem Monat läuft im Kreis Paderborn die Getreideernte 2025. Die Gerste ist mittlerweile abgeerntet – sie ist die am frühesten reife Getreidesorte. Aktuell steht für die Landwirte und Landwirtinnen im Kreis Paderborn die Ernte von Roggen, Weizen und Triticale (Kreuzung aus Weizen und Roggen) an. Neben den verschiedenen Getreidesorten läuft derzeit auch die Rapsernte.

„Bei der Gerstenernte sind wir noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen“, sagt Frank Hermelingmeier, Landwirt aus Delbrück-Steinhorst und Sprecher des Landwirtschaftlichen Stadtverbandes Delbrück. Die lange Dürreperiode im Frühjahr und Frühsommer habe zwar für eine mengenmäßig geringere Gerstenernte gesorgt, die Kornqualität sei jedoch sehr hoch.

Das Stadtgebiet Delbrück liegt im sogenannten Niederungsgebiet im Nordwesten des Kreises Paderborn. Dieses zeichnet sich vor allem durch sandige Böden aus, die nicht viel Wasser speichern können. Stellenweise gibt es jedoch auch hier lehmige Böden. Im Südwesten des Kreises befindet sich die Paderborner Hochfläche. Hier sind vor allem lehmige Kalksteinverwitterungsböden zu finden, die sehr steinreich sind. Der Boden kann hier mehr Wasser halten als im Niederungsgebiet. Das Getreide konnte in der Dürreperiode im Frühjahr größtenteils noch auf das vom regnerischen Vorjahr im Boden gespeicherte Wasser zurückgreifen.

„In den Höhenlagen haben wir die Trockenperiode gut verkraftet, die Gerstenähren waren bei der Ernte wirklich schwer, was eine gute Qualität bedeutet. Auch der Weizen ist reif. Und nach dem Regen der letzten Wochen brauchen wir jetzt doch mal wieder ein paar Tage Trockenheit, damit wir den Weizen ernten können“, sagt Eduard Gockel, Landwirt aus Paderborn und stellvertretender Kreisvorsitzender des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes Paderborn.

Doch obwohl sich die Landwirte und Landwirtinnen im Kreis Paderborn über die den Umständen entsprechend gute Ernte freuen, gibt es auch einen Stimmungsdämpfer: Die Erzeugerpreise für Getreide liegen derzeit auf einem niedrigen Niveau, während die Herstellungskosten immer weiter steigen. Die Landwirte hoffen auf eine Steigerung der Erzeugerpreise in den nächsten Wochen und Monaten.

Eine zusätzliche finanzielle Belastung könnte darin bestehen, dass die Brotgetreidesorten Weizen und Roggen durch den Regen der vergangenen Wochen und die damit verbundenen Ernteverzögerungen an Qualität verlieren. In diesem Fall könnten die Landwirte das Getreide nur noch als Futtergetreide für Tiere verkaufen – und würden entsprechend weniger Geld dafür erhalten.

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