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Beruf&Bildung

Weil Schulen und Bildungsinstitutionen mit der Zeit gehen müssen und sich permanent verändern

„Schule befindet sich in einem permanenten Veränderungsprozess. Damit die Institution samt ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Veränderung als Herausforderung auffasst und auch besteht, braucht Schule eine gute Leitung. Mit dem berufsbegleitenden Masterstudiengang Bildungsmanagement der Universität Kassel qualifizieren wir Mitarbeitende aus Schulen und weiteren Bildungseinrichtungen in drei Semestern für Führungsaufgaben im Bildungssystem und somit zu Gestaltern des Wandels“, sagt Studiengangleiter Prof. Dr. Hans Peter Kuhn, Professor für Empirische Bildungsforschung an der Universität Kassel.

Positionen in der Schulleitung seien häufig nur schwer zu besetzen, erläutert die Studiengangleiterin Prof. Dr. Natalie Fischer, Professorin für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Soziale Beziehungen in der Schule. Diese Positionen seien offenbar nicht attraktiv genug, auch weil sich die Lehrerinnen und Lehrer auf die Führungsaufgabe vielfach nicht gut vorbereitet fühlten. Das Hessische Kultusministerium empfehle daher die hauseigene Qualifikation für Schulleitung und erkennt explizit den Masterstudiengang Bildungsmanagement an der Universität Kassel als Qualifikation für eine Schulleitungsstelle an. Die operative Umsetzung des Studienangebots obliegt der UNIKIMS, der Management School der Universität Kassel und deren Spezialistin für berufsbegleitende Studiengänge.

Einladung zur Online-Informationsveranstaltung

Prof. Dr. Natalie Fischer und Prof. Dr. Hans Peter Kuhn laden alle Interessierte zur Online-Informationsveranstaltung ein. Termin ist der 09.06.2022 um 18 Uhr, die Anmeldung erfolgt online unter www.unikims.de/bm

Organisationsentwicklung und Qualitätsmanagement

Der berufsbegleitende Studiengang besteht seit 2015 an der Universität Kassel, ist im Zuge der Reakkreditierung im Jahr 2022 jedoch umstrukturiert und stärker auf das Feld Schule ausgerichtet worden. Sechs Module werden in zwei Semestern studiert, das dritte Semester ist für die Masterarbeit reserviert. Zwei Module befassen sich mit der Organisationsentwicklung von Schule. Das erste Modul (Schule im System) hilft den Studierenden, die Möglichkeiten und Grenzen der Steuerbarkeit von Schule als Organisation in einem System einzuschätzen und die Schule unter Einbezug externer Partner weiterzuentwickeln. Im zweiten Modul (Qualitätsmanagement) lernen die Studierenden, die Qualität von Schule zielgerichtet und systematisch zu sichern und datengestützt weiter zu entwickeln.

Personalführung und lernendende Organisation

Zwei weitere Module sind der Personalentwicklung gewidmet. In Modul 3 (Personalführung und Gesundheitsmanagement) geht es darum, die Schule und das schulische Personal professionell zu führen und zu managen, und in Modul 4 (Professionalisierung und Teamentwicklung) wird in Ansätze zur Schule als lernende Organisation eingeführt, die die Mitarbeiter:innen entsprechend fördert und in die Führung der Organisation kooperativ einbindet.

Unterrichtsentwicklung und Interaktion

Modul 5 stellt die Unterrichtsentwicklung in den Mittelpunkt. Die Studierenden befassen sich mit Unterrichtsqualität und mit der Rolle der Schulleitung für die Weiterentwicklung von Unterricht. Sie befassen sich mit Lernen und Schule im 21. Jahrhundert, mit dem Umgang von Diversität in Schule und Unterricht, und sie lernen das Wohl der Lernenden in den Blick zu nehmen. Dies wird auch in Modul 6 fokussiert, das mit „Kommunikation und Beratung“ überschrieben ist. Die Studierenden lernen, Beziehungen zu und Interaktionen mit allen Beteiligten an der Schule in ihrer Bedeutung für das Lernen einzuschätzen, Leitlinien pädagogischer Ethik zu reflektieren und anzuwenden sowie adressatengerechte Kommunikation und Beratung informiert umzusetzen.

Den Blick von außen auf die Schule richten, um die Organisation zu verstehen

„Wir helfen den Studierenden im Masterstudiengang, den Blick von außen auf die Organisation Schule zu richten, denn aus der Vogelperspektive fällt es leichter, die Prozesse zu erfassen, einzuordnen und zu reflektieren, damit die Studierenden später mit ihnen im Alltag besser umgehen können“, sagt Natalie Fischer. Das Umsetzen von Innovationen gelinge zum Beispiel nur, wenn alle schulischen Akteure an Bord seien. Um das Ziel zu erreichen, gelte es, die Widerstände und Konflikte auf dem Weg der Veränderung zu erkennen und zu reflektieren. Eine Frage der Organisationsentwicklung sei es zum Beispiel, der Schule ein Leitbild zu geben. Im Umgang mit Eltern, Kollegen und Schülern sei es an der Schulleitung, die Frage zu stellen: Was ist unser Auftrag? Wie wollen wir mit den Schülern umgehen? Ein immer bedeutenderes Thema an Schulen seien auch das Gesundheitsmanagement und die Prävention des Burn-Out beim Personal. „Mehr Kooperation kostet eben nicht nur mehr Zeit, sondern bringt auch mehr Gesundheit“, sagt Hans Peter Kuhn.

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