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Alexander Zverev sagt die „junge Generation“ hatte 2021 ihren Durchbruch

Alexander Zverev sagt die „junge Generation“ hatte 2021 ihren Durchbruch

Lange wurde die Tenniswelt von den „Big 4“ beherrscht. Roger Federer, Rafael Nadal, Novak Djokovic und Andy Murray beherrschten in den letzten 15 Jahren das Herrentennis maßgeblich und machten die großen Titel weitestgehend unter sich aus. Während zu Beginn dieser Zeitspanne es besonders Federer und Nadal waren, die in vielen epischen Finalen um die wichtigsten Titel kämpften, war die letzten Jahre der Serbe Djokovic am Drücker. Es gelang ihm letztes Jahr sogar beinahe den Kalender Grand Slam zu schaffen, ehe ihm der Russe Medvedev im letzten Grand Slam des Jahres einen Strich durch die Rechnung machte.

Die deutsche Nummer 1 im Tennis Alexander „Sasha“ Zverev sieht trotzdem die Zeit der „jüngeren Generation“ gekommen. Bei den ATP Finals, die traditionell das Tennisjahr beenden, äußerte sich Zverev über die Dominanz von Djokovic und die jüngere Generation, die immer näher an die Nummer 1 der Welt hinan rückt. Im Vorfeld des Turniers auf die serbische Nummer 1 und die jüngere Generation angesprochen, stellte Zverev schnell klar, dass die jüngeren Herausforderer nicht mehr „jung“ seien. Die jüngere Generation rund um Daniil Medvedev, Stefanos Tsitsipas, Andrey Rublev und Zverev selber ist zwar jünger als Djokovic, Federer und Co, hat inzwischen aber genug Erfahrung gesammelt, um die Topstars anzugreifen. Im Gegensatz zu manch anderen Grand Slam Siegern, die überraschend in sehr jungen Jahren ihren ersten Titel feierten, wäre ein Erfolg eines der genannten Herausforderer keine Sensation.

Nach den vielen Siegen bei den großen Masters 1000-Turnieren sieht Zverev das Momentum klar bei den Herausforderern und hofft wohl auch, dass nun die Zeit der nächsten Generation anbricht. Gegenüber den Reportern sagte die deutsche Nummer 1, dass sie (er und die Topspieler in seiner Altersklasse) dieses Jahr einen großen Schritt vorangemacht hätten. Sein Sieg bei den Olympischen Spielen und der Erfolg Medvedevs bei den US Open seien große Statements der jüngeren Generation gewesen.

Zverev selbst zeigte zum Jahresabschluss erneut seine große Klasse und krönte sein sehr erfolgreiches Jahr mit dem Titel bei den ATP-Finals. Für den in Hamburg geboren 24-Jährigen steht nun im besten Tennisalter der nächste und wohl schwerste Schritt an. Ihm muss es endlich gelingen, auch bei einem Grand Slam Turnier, bei denen traditionell ein Gewinnsatz mehr gespielt wird, zu gewinnen. Schon mehrmals ist Zverev bei einem der großen vier Major-Turnieren weit gekommen, doch reichte es noch nicht für einen Turniersieg. Es bleibt spannend abzuwarten, ob Zverev recht hat und die jüngere Generation 2022 weiter an die Topstars heranrückt. Der Grand Slam Sieg des Russen Medvedev hat gezeigt, dass die arrivierten Stars und besonders Djokovic schlagbar sind. Der deutsche hofft sicher, dass er es dem beinahe gleichaltrigen Medvedev bald gleichmachen kann und schon im kommenden Jahr endlich den ersten Grand Slam gewinnt.

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