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Zum neuen Bond-Film – eine Zeitreise mit 007

YouTube: Casino Royal - Poker scene (Screenshot)
YouTube: Casino Royal - Poker scene (Screenshot)

Mit „Keine Zeit zu sterben“ beginnt demnächst das 25. Abenteuer des legendären britischen Geheimagenten James Bond. Wie sich die Reihe gewandelt hat und mit welchen Themen die Reihe untrennbar verbunden ist, wollen wir uns einmal etwas genauer ansehen.

Weg mit der Zigarette

An kaum einer Filmreihe lässt sich der gesellschaftliche Wandel derart gut ablesen wie am Geheimagenten aus Großbritannien. Gehörte in den frühen Sechzigerjahren beispielsweise die Zigarette noch zum guten Ton, verschwand sie zwischenzeitlich aus den Filmen. Natürlich geht dies auf ein steigendes Bewusstsein im Umgang mit dem nikotinhaltigen Glimmstängel zurück, das mittlerweile Einzug gehalten hat. Dabei ist der Agent aber auch in der Lage, selbstironisch damit umzugehen. Im Daniel Craigs Film „Skyfall“ aus dem Jahr 2012 werden die negativen gesundheitlichen Folgen der Zigarette gezeigt, als Bond nach einer längeren Auszeit versucht, seine alte Form wiederzuerlangen. Bereits in den Achtzigern versahen die Filmemacher Bonds Wagen im Film „In tödlicher Mission“ mit einem Hinweis zu den Schattenseiten des Rauchens. Ob im neuen Bond Zigaretten oder Zigarren eine Rolle spielen werden, kann also bezweifelt werden.

Die starke Frau

Im Gegensatz zur Zigarette hat die Rolle der Frau einen steilen Aufstieg im Bond-Franchise hingelegt. Während in den ersten Filmen diese meist eine etwas naive Persönlichkeit aufwiesen, kamen mit Ende des kalten Krieges auch Frauen auf die Leinwand, die sich Bond ebenbürtig zeigten. Im 1999 erschienenen „Die Welt ist nicht genug“ nahm eine Frau dann sogar die Rolle der Antagonistin ein, womit endgültig eine Zeitwende eingeläutet wurde. In den neueren Filmen verabschiedete man sich dann ganz von der simplen Einteilung in Gut und Böse und gab den Figuren vielschichtige Charakterzüge, mit denen man das Publikum begeisterte. Auch im Trailer zum neuen Film kann man sich bereits erschließen, dass uns dieses Narrativ in „Keine Zeit zu sterben“ begleiten wird.

Bond und die Casinos

An welchem Ort treffen wir den Agenten im Dienste ihrer Majestät eigentlich zum ersten Mal? Wenn Sie diese Frage beantworten können, sind Sie ein wahrer Kenner der Filme. Tatsächlich findet die erste Begegnung mit James Bond in einem Casino statt. Bond versucht sich am Spiel „Baccarat“ und macht so gleich Bekanntschaft mit dem ersten Bondgirl der Filmreihe. Im Laufe der Zeit tauchten noch zahlreiche weitere Casino Games in den Bondfilmen auf. Wie die Zigarette gehört also auch diese Lust fest zu der Reihe dazu. 2006 hauchte ein Casino dem Agenten dann nach einer längeren Pause sogar buchstäblich wieder neues Leben ein. Casino Royale begeisterte Millionen von Zuschauern und sorgte für einen neuen Hype des vorher etwas eingestaubten Franchise. In den Bondfilmen sind Casinos also längst Teil der DNA und auch ein Stück Filmgeschichte.

Ein zeitloser Klassiker

Natürlich dürfen in einem Rückblick auf Bondfilme die Autos nicht zu kurz kommen. Im Laufe der Filmgeschichte war es vor allem der Aston Martin DB5, der durch James Bond unsterblich wurde. Auch wenn Bond dem silbernen Flitzer hin und wieder fremd ging und zwischenzeitlich sogar BMW fuhr, kehrte er schließlich immer wieder zu seiner großen Liebe zurück. Im neuen Film wird das Auto sicher ebenfalls wieder seine Minuten bekommen und für großes Stauen in den Kinosälen in aller Welt sorgen.

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