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Auto&Verkehr

Mit Sack und Pack in den Urlaub – Tipps für mehr Stauraum

Frau belädt Dachbox

Weiden in der Oberpfalz. Die ersten Bundesländer sind in die Sommerferien gestartet. Das Hauptreiseziel ist in diesem Jahr allerdings das eigene Land. Da für zahlreiche Länder noch Reisewarnungen gelten und vielen das Reisen mit dem Privatfahrzeug sicherer erscheint als mit öffentlichen Verkehrsmitteln, möchten gut zwei Drittel der Deutschen dieses Jahr am liebsten mit dem eigenen Auto verreisen und planen den Urlaub im eigenen Land. Um genügend Platz für alle Insassen zu haben, kann man sperriges Gepäck in eine Dachbox auslagern. Der A.T.U-Experte Alexander Martin gibt Tipps, worauf bei den Stauraumwundern zu achten ist:

Auswahl – für jedes Auto der passende Deckel

„Nicht jede Dachbox passt auf jedes Auto“, erklärt Alexander Martin, Category Manager Transport bei A.T.U. „Während es für Kombis in der Regel ein großes Angebot an Dachträgern gibt, sind Fahrzeuge wie Cabriolets, Kleinst- oder Sportwagen oft nicht für größere Dachlasten ausgelegt. Grundsätzlich sollte vor dem Kauf immer die maximal zulässige Last geprüft werden.“ Die Informationen dazu sind im Fahrzeughandbuch zu finden. Außerdem sollte man sich überlegen, welchen Zweck die Dachbox übernehmen soll, denn neben dem benötigten Volumen spielen auch die Abmessungen eine große Rolle, falls man plant, Campingstühle oder andere sperrige Gegenstände mitzunehmen. „Wer noch keine Erfahrungen mit Dachboxen gesammelt hat, sollte sich vor einem Kauf auf jeden Fall beraten lassen – im Fachhandel kennt man die verschiedenen Möglichkeiten.“

Anbringung – Befestigung ist alles

Um eine Dachbox fest und sicher am Auto anzubringen, ist das Wichtigste, den Grundträger passgenau zu fixieren. Dafür gibt es verschiedene Befestigungssysteme am Fahrzeug: über fest installierte Verankerungspunkte, die Dachreling oder über den Türrahmen. Bei der Montage müssen unbedingt die Herstellerangaben beachtet werden. „Das gilt auch für die Beladung“, betont der Fachmann: „Der schwerste Gegenstand der Dachladung wird im mittleren Bereich der Box platziert, leichtere gehören nach vorne oder hinten. Unbedingt ist auf das Maximalgewicht der Box sowie die maximale Dachlast zu achten. Sie dürfen in keinem Fall überschritten werden!“ Besonders wichtig ist auch eine umfassende Sicherung der Ladung im Inneren der Dachbox mit Spanngurten, um ein Verrutschen während der Fahrt zu verhindern.

Auswirkungen – Tipps zur Fahrweise und Parkplatzwahl

Da sich durch eine beladene Dachbox der Schwerpunkt nach oben verlagert, ändert sich das Fahrverhalten des Fahrzeugs: Aufgrund der zusätzlichen Höhe wird die Angriffsfläche deutlich vergrößert, und das Fahrzeug reagiert empfindlicher auf Seitenwind. Zudem sorgt die dynamische Achslastverlagerung für eine veränderte Kurvenlage, und das erhöhte Gewicht wirkt sich auf den Bremsweg aus. „Wir raten generell dazu, mit einer Dachbox nicht schneller als 130 km/h zu fahren“, betont Martin. Des Weiteren sollte man bedenken, dass das Auto durch den Aufbau möglicherweise nicht mehr in Garagen oder Parkhäuser passt.

„Wenn die Dachbox nicht benötigt wird, sollte man sie mitsamt dem Grundträger immer demontieren – auch, um Kraftstoff zu sparen. Der Fachhandel bietet spezielle Wandhalterungen für eine sichere und platzsparende Aufbewahrung.“

Weitere Gepäckträger: Wenn das Rad mit in den Urlaub soll

Möchte man sein Rad oder E-Bike mit in den Urlaub nehmen, bieten sich Fahrradträgersysteme am Heck des Fahrzeugs an. An dieser Stelle sind sie schnell und einfach zu montieren, was gerade bei schweren E-Bikes bzw. Pedelecs ein großer Vorteil gegenüber Dachträgersystemen ist. Wenn der Kupplungsträger abgeklappt werden kann, bleibt der Kofferraum außerdem auch mit montierten Fahrrädern gut zugänglich. „Bei der Sicherheit unterscheiden sich die einzelnen Systeme nur minimal“, erklärt der A.T.U-Experte. „Aber auch bei Fahrradträgern sind eine korrekte Montage und eine ordnungsgemäße Sicherung zwingend erforderlich, um einen sicheren Halt zu gewährleisten.“ Daher empfiehlt er, nach der Beladung eine kurze Strecke zurückzulegen und eine Bremsprobe durchzuführen. Anschließend sollte man die Befestigungen von Träger und Rädern nochmals prüfen. So steht einer Fahrradtour im wohlverdienten Urlaub nichts mehr im Wege.

Foto: A.T.U / jb_thiele

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