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Mutter-Kind-Kuren und Mütterkuren trotz Corona-Einschränkungen

Frauen sitzen in einer Runde

Freiburg. Im vergangenen Jahr ist die Zahl der Mütter, Väter und pflegenden Angehörige, welche die Angebote der Katholischen Arbeitsgemeinschaft (KAG) Müttergenesung nutzen konnten, um rund 40 Prozent zurückgegangen. „Zu Beginn der Pandemie war den Fachkliniken die Aufnahme von Patienten für einige Wochen untersagt. Erst seit Sommer 2020 sind die Angebote in reduzierten Gruppen und mit angepasstem Hygienekonzept wieder möglich.“ Lucia Lagoda, Bundesvorsitzende der KAG, denkt vor allem an die vielen Mütter und Väter, die in diesem für Familien besonders hartem Jahr keine Vorsorge- und Reha-Maßnahmen der Müttergenesung nutzen konnten. Von den aktuellen Einschränkungen sind die Fachkliniken nicht betroffen.

„Als Fachkliniken arbeiten unsere Einrichtungen von jeher mit Hygienekonzepten; auch der spezielle Umgang mit der Corona-Situation und die Anpassung von Therapieformen haben sich eingespielt“, lobt Lagoda die Sicherheit und guten Rahmenbedingungen in den Einrichtungen. „Auch die Disziplin und Achtsamkeit der Patientinnen war Grundvoraussetzung für die erfolgreichen Vorsorge- und Reha-Maßnahmen der letzten Monate“. Sie ermuntert alle Mütter und Väter eine von der Krankenkasse bewilligte Maßnahme anzutreten oder eine entsprechende Vorsorge- und Reha-Maßnahme der Müttergenesung zu beantragen, wenn die Gesundheitssituation es erfordere. Als Gesundheitseinrichtungen fallen die Kliniken der Müttergenesung nicht unter das Beherbergungsverbot der Länder. Die dreiwöchigen Vorsorge- und Reha-Maßnahmen werden mit einem besonderen Sicherheitskonzept aktuell angeboten.

Waren es 2019 noch 32.000 Mütter, Väter und Kinder, die eine Maßnahme der Müttergenesung genutzt haben, ist die Zahl 2020 auf 19.000 gesunken. Abgesehen von den gesundheitlichen Folgen für Betroffene, ist diese Situation für die katholischen Träger der Müttergenesung wirtschaftlich problematisch. „Auch in diesem und im nächsten Jahr werden wir als soziale Einrichtungen um das Fortbestehen der Mutter-Kind-Kliniken wirtschaftlich kämpfen müssen“, so Lagoda.

Die KAG Müttergenesung wird sich als größte Trägergemeinschaft im Müttergenesungswerk auf allen Ebenen dafür einsetzen, dass diese Vorsorge- und Reha-Angebote für alle gesetzlich Versicherten auch in Zukunft ein verlässlicher Gesundheitsbaustein für Familien bleiben und zur Verfügung stehen.

Foto: Kath. Arbeitsgemeinschaft für Müttergenesung e.V.

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