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Frühjahrsputz im Lockdown: So organisieren Sie Ihre Dokumente

Regale mit Aufbewahrungsboxen, schwarzen und weißen Ordnern und grüner Pflanze.

Der zweite Corona-Frühling steht in den Startlöchern. Schon im vergangenen Jahr haben viele Menschen die erzwungene Ruhe des Lockdowns zum Entrümpeln und Aufräumen genutzt. Auch in diesem Jahr bietet sich wieder reichlich Gelegenheit dazu.

Aufräumen als sinnvolle Freizeitbeschäftigung

Auch wenn die Inzidenz im Kreis Paderborn mit 37,7 fast schon den ersehnten Meilenstein von 35 erreicht hat, liegt ein komplettes Ende des Lockdowns noch in weiter Ferne. Frühestens im April werden beliebte Freizeitaktivitäten wie Restaurantbesuche, Ausflüge und Reisen überhaupt wieder möglich sein und dann vermutlich noch stark eingeschränkt.

Doch in all dem Negativen lässt sich auch etwas Positives entdecken: Es bleibt mehr Zeit für den Frühjahrsputz. Damit ist nicht nur das obligatorische Auswischen der Schränke und das Ausklopfen der Teppiche auf dem Hof gemeint. Das Frühjahr und mit ihm die jährliche Steuererklärung bieten eine gute Gelegenheit, auch einmal die eigenen Dokumente gründlich aufzuräumen und zu sortieren.

Aufbewahrungsfristen überprüfen

Nicht alle Dokumente müssen dauerhaft aufbewahrt werden, wie die Stiftung Warentest erläutert. Für Steuerbescheide gilt beispielsweise eine Aufbewahrungsfrist von 11 Jahren. Handwerkerrechnungen müssen zwei Jahre aufbewahrt werden, damit im Zweifelsfall bewiesen werden kann, dass es sich nicht um Schwarzarbeit handelte. Empfohlen werden sogar fünf Jahre, damit bei Mängeln Ansprüche gewahrt bleiben. Für die meisten Alltagsgeschäfte gilt eine Verjährungsfrist von drei Jahren. Privatleute brauchen beispielsweise Kontoauszüge und Rechnungen nicht länger aufbewahren. Ältere Dokumente können also problemlos komplett entsorgt werden.

Ordnung halten leicht gemacht

Papierstapel hinter Schranktüren und Schuhkartons voller Zettel? Da verliert jeder irgendwann den Überblick. Besser ist es, einmalig eine größere Menge Aktenordner und Aufbewahrungsboxen zu kaufen. Diese werden dann mit einem hochwertigen Etikettendrucker säuberlich beschriftet, zum Beispiel “Versicherungen”, “Rechnungen”, “Hausbau + Kredit”, “Alte Urlaubsbilder”, usw. Um kleinere Zettel richtig abzuheften, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Am einfachsten ist es, sie auf ein leeres Blatt Papier zu kleben. Allerdings verblasst der Thermodruck zum Beispiel auf Quittungen oft sehr schnell. Darum ist es sinnvoller, den Zettel zu fotokopieren. Die Schrift bleibt erhalten und das große Blatt lässt sich einfach abheften. Die Aktenordner werden dann säuberlich in ein hohes Regal gestellt, Kleinkram in Boxen darunter. Besonders wertvolle Dokumente wie Aktienpapiere und Geburtsurkunden sollten an einem abschließbaren Ort verwahrt werden, zum Beispiel einem Schrankfach oder einer Schublade mit Schloss.

Ein Tipp: Vielfach lässt sich Papierkram heute ganz vermeiden. Kontoauszüge und Kreditkartenabrechnungen können im Online-Banking als PDF heruntergeladen und digital gespeichert werden. Dafür gilt dann jedoch wieder: Auch die Festplatte will übersichtlich organisiert sein.

Bild: ©istock.com/Studio Light and Shade

Frühjahrsputz 2021, Motto: Allein sammeln und doch gemeinsam für eine saubere Stadt!

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