Connect with us

Sport

Roger Federer wird beschuldigt, die Änderung des Ranking Systems zu seinen Gunsten beeinflusst zu haben

Roger Federer

Der Schweizer Roger Federer gilt als der Saubermann des Sports. Der Routinier, der schon seit längeren zu den besten Tennisspielern aller Zeiten gilt, hat die Fans in fast jeder Tennisarena auf seiner Seite und strebt auch 2021 im Alter von 39 Jahren nach seinem 21 Grand Slam Sieg. Da 2020 die komplette Tennissaison aufgrund von Corona durcheinandergeworfen wurde und mit Wimbledon das Lieblingsturnier des Schweizer Sympathieträgers ausfiel, unterzog sich Federer zwei Operationen am Knie und spielte somit im vergangenen Jahr kaum Turniere. Er möchte 2021 wieder voll angreifen, lässt aber, wie kürzlich bekanntgeworden ist, die Australien Open, die voraussichtlich Mitte Februar stattfinden werden, aus.

Während es in den letzten Monaten auf dem Platz sehr ruhig für den in Basel geborenen Tennisspieler zuging, trat der Vizepräsident des Deutschen Bundes, Dirk Hordorff Ende 2020 eine Diskussion über die Absichten Federers im Players Council, dem Zusammenschluss der Tennisprofis losgetreten. Das Players Council hatte für 2020 eine temporäre Änderung des Ranking Systems der ATP entschlossen. So konnten sich auch Spieler, die aufgrund von Corona wenige Spiele 2020 absolvierten, in den oberen Rängen der Weltrangliste halten. Der Schweizer liegt aktuell auf Rang 5 der Weltrangliste, wäre bei Anwendung des normalen Schlüssels zur Errechnung des Rankings auf Platz 29 zurückgefallen.

Dass Kritik an dem Ranking und auch Federer entstehen würde, war schon bei Beschluss des temporären Ranking Systems klar, dass die so deutlich ausfiel, hatte aber kaum jemand erwartet. Hordorff sprach davon, dass die Änderung des Systems „unverantwortlich und ganz einfach falsch sei.“ Nach Meinung des Vizepräsidenten des deutschen Tennisbundes nutzt Federer „seine Position im Players Council.“

Dass Federer von der Änderung des ATP-Rankings infolge der Corona Pandemie profitiert, steht außer Frage. Der Altmeister, der sich laut  eigenen Angaben auf den letzten Etappen seiner Karriere befindet, hat sicher auch dafür geworben, die Berechnung so anzupassen, dass auch die Topspieler, die 2020 kaum Spiele absolviert haben, ihr gutes Ranking nicht einbüßen müssen. Dass er aber nur auf sein Wohl aus war, ist ein harter Vorwurf. Da der Schweizer weltweit so viele Sympathien auf seiner Seite hat, schlug der Vorwurf von Hordorff auch keine großen Wellen. Die meisten neutralen Zuschauer sind froh, dass Federer auch bei den kommenden Turnieren 2021 gesetzt ist. Die meisten hoffen, dass Federer nochmals in den letzten Karrierejahren zur Topform auflaufen kann und den Topspielern, Djokovic, Nadal und Thiem einen harten Kampf um die Master- und Grand Slam Titel liefern wird.

Hauptfeld der Australian Open ausgelost – Qualifikant Ferreira Silva trifft auf Nick Kyrgios

Sport

Gesellschafterwechsel bei der OWL Sport & Event GmbH sowie dem COURT HOTEL

Wirtschaft

TCG verpflichtet Jan-Lennard Struff für Bundesliga-Team

Sport

Warsteiner Indoors – Professioneller Sport und eine ziemlich gute Idee…

Sport

Werbung
Connect