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Paderborn: Erneut Angriffe auf die Lernstatt

Attacken aus dem Internet sorgen für Probleme beim städtischen Internetprovider.

Am Montag hat es erneut Attacken aus dem Internet auf die Paderborner Lernstatt gegeben, die sich weithin auflaufend gegen das System richten. Der städtische Internetprovider EWE mit Sitz in Oldenburg verzeichnete schon am Vormittag 13 gezielte Angriffe. Davon unabhängig gab es jedoch noch weitere sogenannte DDoS-Attacken, was nicht nur bei der Stadt Paderborn, sondern auch bei weiteren Unternehmen im Paderborner Raum, die auf den Provider EWE zurückgreifen, zu Problemen führte und führt. Zum Schutz seiner Kunden und auch von EWE selbst hat der Internetprovider den Backbone, also den Kernbereich seines Telekommunikationsnetzes, heruntergefahren und neu gestartet. So soll weiterer Schaden möglichst vermieden werden. Zudem ist ein zusätzlicher Schutz für die Lernstatt aktiviert worden, um erneute Angriffe abzufangen. Aktuell arbeiten die IT-Experten mit Hochdruck daran, die Stabilität des Systems wiederherzustellen. Wie lange die Arbeiten dauern, kann noch nicht abgeschätzt werden, da die Attacken bislang nicht beendet sind.

Angriffe auf die Paderborner Lernstatt hatte es bereits vor den Weihnachtsferien gegeben. Sie wurden – wie auch die aktuellen Angriffe – umgehend zur Anzeige gebracht.

Das Lernstatt-Projekt ist in erster Linie als ein Projekt begleitend zum Präsenzunterricht eingeführt worden. Bis jetzt sind dort acht Millionen Euro investiert worden. Der jährliche Betrieb kostet 1,2 Millionen Euro. Mittlerweile bestehen dort etwa 17.000 Schülerkonten und 2.000 Lehrerkonten, welche mit Mail, Datenspeicher und Datenablagen für Gruppen verbunden sind. Für die Menge der aktuellen Nutzungen angesichts der Anforderungen an den digitalen Unterricht in Zeiten von Corona ist dieses komplexe System, auf das 35 Paderborner Schulen täglich zurückgreifen, mit dieser Vorgeschichte, nicht ausgerichtet. Für beispielsweise stundenlange Videokonferenzen mit gleichzeitig Tausenden von Schülern und Schülerinnen wäre jedes andere System ebenfalls überlastet. Trotzdem wird es durch stetige technische Erweiterungen den Anforderungen entsprechend angepasst. Vor dem Schulstart am heutigen Montag erhielten die Rektor*innen zudem Informationen darüber, wie sie mit den vorhandenen Kapazitäten bestmöglich umgehen. Dabei verwies die Stadt auch noch einmal auf die Didaktische Handreichung des Schulministeriums, die allen Schulleitungen vor den Weihnachtsferien zugegangen war und neben den technikbasierten Hilfsmitteln eine Vielzahl weiterer didaktischer Instrumente zum Distanzunterricht aufzeigt.

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