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Rentenversicherungspflicht: Politikern fehlt Praxiserfahrung

Düsseldorf. Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) lehnt die von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) vorgeschlagene Rentenversicherungspflicht junger Selbständiger unter 35 Jahren ab. Der Vorschlag unterstreiche zum wiederholten Male die wachsende Kluft zwischen Politik und Unternehmertum, so NRW-Landesgeschäftsführer Herbert Schulte vom Mittelstandsverband:

„Der Vorschlag von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) zur Rentenversicherungspflicht junger Selbständiger bezeugt die wachsende Distanz der Politik zum Unternehmertum. In die deutsche Politik hat sich das Gift technokratischer Überregulierung eingenistet. Vielen Politikern fehlt offenkundig die Praxiserfahrung in der Wirtschaft. Anstatt jungen Menschen den Weg in die Selbständigkeit zu ebnen, Bürokratiekosten und Verwaltungsaufwand substanziell abzubauen und steuerliche Anreize zur Unternehmensgründung anzubieten, arbeitet die Regulierungs-Intelligentsia der Koalition auf Hochtouren und präsentiert politische Scheinlösungen für nicht existente Probleme am Fließband. Die Sozialversicherung wird so von der Politik stückweise zum Scheinriesen mit vorgeblicher Allzuständigkeit aufgebläht und wird eines Tages unter ihrer eigenen Last zusammenbrechen.“

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