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Buchtipp

Morten Harkets „Heimkehr“

Buchcover

Klickende Kameras, lächeln, Termin auf Termin, Plattenvertragsverhandlungen, funktionieren auf Knopfdruck, lange Flugstrecken, neue Länder, Interviews, Fernseh- und Radiotermine. Als die norwegische Musikgruppe sich 1993 das erste Mal trennte, begann eine neue Zeit für die Bandmitglieder. Eine neue Zeit für eigene Projekte und Interessen. Eine Zeit nach dem großen Starrummel. Das Buch Heimkehr gibt einen detaillierten Einblick in die Zeit eines weltweit gefeierten Popstars nach einer Zeit im Rampenlicht. Morten Harket hatte nun Zeit für Projekte und Ideen abseits des glamourösen Popzirkus und Teenie-Idol sein. Fernab von kreischenden Fans und klickenden Kameras.

Morten Harket von einer ganz anderen Seite. Es war das Jahr 1993 als a-ha die Auflösung bekannt gaben, um eigene Wege zu gehen. Eine berufliche Trennung muss ja nicht gleich immer schlecht sein, zumal wenn später die Wege wieder zueinander finden und neues gewachsenes entsteht. Das war aber zu diesem Zeitpunkt kein Thema.

Für den Frontmann des norwegischen Trios zumindest brach eine interessante und erlebnisreiche Zeit an. Eine sehr intensive Zeit für sich selbst, eine neue Zeit für eigene Kreationen. Durch seinen weltweiten Bekanntheitsgrad kamen natürlich immer wieder Leute auf ihn zu, sie wollten ihn gerne mit dabei haben, seine Berühmtheit nutzen, um öffentliches Interesse zu wecken. So kam es auch, dass Morten sich für die demokratische Republik Timor-Leste (Osttimor) in Südostasien besonders und über Jahre einsetzte.

Morten Harket wirkte schon immer eher bescheiden und nicht wertlegend auf Parties und Glamourmarken. In diesem Buch kommt auch wieder diese Charaktereigenschaft hervor. So darf der Leser gespannt sein, wie seine erfolgreichste Solo-Platte „Wild Seed“ seinen Lauf nahm, wie er die Elektroautos nach Norwegen brachte, wobei Norwegen aktuell immer noch zu den modernsten und weit fort geschrittenen Ländern gehört. Wo und wie neue Songs entstanden sind, mit wem er in dieser Zeit zusammenarbeitete und wie der bodenständige Typ schlacksig auf Interviewfragen reagierte.

Er wurde nun Texter seiner neuen Solosongs, trat für Politik in die Öffentlichkeit, wurde zum sogar zum TV-Moderator und setzte sich für Umwelt ein. Sein Fable für Boote kam auch nicht zu kurz. Autor des Buchs „Heimkehr Morten Harkets prägende Phase“, Örjan Nielson, setzte sich mit vielen Leuten zusammen, die Morten Harket in dieser Zeit beruflich begleitet haben. Jeder erzählt Situationen und interessante Abläufe zu dem damaligen Aufeinandertreffen mit Morten Harket.

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