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Politik&Gesellschaft

Pflege-Auszubildende erhalten Hilfe bei Konflikten

Brigitte von Germeten-Ortmann, ehemalige Abteilungsleiterin beim Diözesan-Caritasverband, wird erste Ombudsfrau in der generalistischen Pflegeausbildung in NRW.

Ein Blumenstrauss wird überreicht.
Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann gratulierte jetzt in Düsseldorf der Pflegeexpertin Brigitte von Germeten-Ortmann zu ihrer neuen Position.

Düsseldorf/Paderborn, (MAGS/cpd). Die voraussichtlich mehr als 19.000 Auszubildenden, die alleine in diesem Jahr mit der neuen generalistischen Pflegeausbildung in Nordrhein-Westfalen starten, bekommen eine Ombudsstelle, die bei Konflikten zwischen Auszubildenden und den Ausbildungseinrichtungen vermitteln soll. Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hat heute Brigitte von Germeten-Ortmann bei einem Treffen im Ministerium zur Aufnahme ihrer Tätigkeit als erste Ombudsfrau gratuliert.

„Mit ihrer großen fachlichen Kompetenz und ihrer langjährigen Erfahrung in verschiedenen Bereichen der Pflege wird Frau von Germeten- Ortmann eine gute Ansprechpartnerin für die angehenden Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner sein“, sagte Minister Laumann. Die Ombudsstelle werde künftig einen wichtigen Beitrag zur Beilegung von möglichen Streitigkeiten zwischen den Auszubildenden und den Trägern der praktischen Ausbildung in der ambulanten und stationären Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege leisten. Als außergerichtliche Stelle solle sie helfen, eine einvernehmliche Lösung zwischen den Parteien zu finden.

„Ich wünsche mir für die Zukunft eine positive Entwicklung der Pflegeausbildung und bin mir sicher, dass die Ombudsstelle hierbei unterstützend mitwirken kann“, so Brigitte von Germeten-Ortmann. Wesentliche Stationen in ihrem Berufsweg waren eine Ausbildung zur Krankenpflegerin, die Leitung einer Krankenpflegeschule, der Abschluss als Diplom- Pflegepädagogin und seit 2004 die Leitung der Abteilung Gesundheits- und Altenpflege beim Diözesan-Caritasverband Paderborn. Seit Februar 2020 ist Brigitte von Germeten-Ortmann im Ruhestand; die Tätigkeit als erste Ombudsfrau in der generalistischen Pflegeausbildung übernimmt sie ehrenamtlich.

„Die Coronakrise hat uns noch einmal eindringlich vor Augen geführt, wie wichtig die Pflegeberufe für unsere Gesellschaft sind“, so der Minister. „Wir wollen die Pflegeausbildung attraktiver machen und die Position der Auszubildenden in der Pflege stärken. Deshalb hat sich Nordrhein-Westfalen für die Einrichtung einer Ombudsstelle entschieden.“ Grundlage für die Einrichtung der Ombudsstelle ist das seit Jahresbeginn geltende Pflegeberufegesetz des Bundes. Es regelt die neue generalistische Pflegeausbildung. Die Zusammenlegung der bislang getrennten Ausbildungen in der Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege gehört zu den wichtigsten Reformen im Pflegebereich, um den Einstieg in den Arbeitsmarkt zu erleichtern und die Attraktivität des Pflegeberufes nachhaltig zu steigern.

Die Geschäftsstelle der Ombudsfrau wird bei der Bezirksregierung Münster eingerichtet. Auszubildende in der generalistischen Pflegeausbildung können unter den Rufnummern 0251-411-1273 oder 0251-411-5506 beziehungsweise per E-Mail (ombudsstelle-pflegeberufeausbildung@brms.nrw.de) Kontakt zur Ombudsstelle aufnehmen.

Foto: MAGS

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