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Politik&Gesellschaft

Radtour setzt einzigartiges Zeichen für 75 Jahre Frieden und Freiheit in Europa

Symbolbild für die friedenspolitische Radtour "Zurück nach Westerbork/Terug naar Westerbork".
Symbolbild der Stiftung Terug naar Westerbork

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In Bergen-Belsen, etwa 50 Kilometer nördlich von Hannover, beginnt am Freitag, 1. Mai 2020, die friedenspolitische Radtour „Terug naar Westerbork/Zurück nach Westerbork“. Bis zu 750 Jugendliche und junge Erwachsene aus Polen, Deutschland und den Niederlanden werden mit der Teilnahme an dieser Radtour ein Band des Friedens quer durch Europa ziehen. Björn Thümler, Minister für Wissenschaft und Kultur des Landes Niedersachsen, hat die Schirmherrschaft übernommen. In Bergen-Belsen sind eine Führung durch die Gedenkstätte und eine Gedenkfeier geplant.

Die insgesamt fünftägige Radtour zur politisch-historischen Bildung erinnert an das Ende des Zweiten Weltkriegs und 75 Jahre Frieden und Freiheit in Europa. Aus dem NS-Durchgangslager Westerbork in den Niederlanden wurden ab 1941 jüdische Mitbürger in Sammeltransporten nach Auschwitz, Sobibór und Bergen-Belsen deportiert. Unter den Opfern war unter anderem Anne Frank. In ihrem berühmten Tagebuch hatte sie beschrieben, wie sich ihr Leben im Amsterdamer Exil veränderte, wie die Nationalsozialisten sogar das Fahrradfahren verboten.

Die Radtour zum 75. Jahrestag vollzieht den Weg der deportierten Juden in entgegengesetzter Richtung nach. „Der Weg wird ausgerechnet mit dem Fahrrad zurückverfolgt, welches die Juden nicht mehr nutzen durften“, sagt Björn Thümler, Minister für Wissenschaft und Kultur des Landes Niedersachsen, der die Schirmherrschaft übernommen hat, in seinem Grußwort. „Die Fahrradtour zieht 75 Jahre nach dem Ende des Krieges und der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft ein Band der Erinnerung quer durch Europa.“

Vom 1. bis 5. Mai 2020 fahren Jugendliche von Bergen-Belsen über Bremen und Papenburg nach Assen in den Niederlanden, wo die Teilnehmenden an der zentralen Feierstunde zum Kriegsende vor 75 Jahren teilnehmen werden. Am Ausgangspunkt in der Gedenkstätte Bergen-Belsen und an allen Zwischenstationen sind Besichtigungen und Seminare geplant, die sich sowohl der Vergangenheit als auch der gemeinsamen Zukunft in Europa widmen.

„Wir möchten insbesondere junge Menschen für eine Teilnahme an dieser Radtour gewinnen“, sagt Peter Junge-Wentrup, zuständiger Projektleiter im IBB Dortmund (IBB gGmbH), das die Fahrt als deutscher Projektpartner mitorganisiert. Die Teilnahme an der Radtour von Bergen-Belsen nach Westerbork kostet 50 Euro. Im Preis enthalten sind die gemeinsame Hinfahrt nach Bergen-Belsen, Übernachtung, Verpflegung, technische und medizinische Betreuung und Programmkosten.

Anmeldungen sind ab sofort möglich unter https://www.terugnaarwesterbork.eu/. Anmeldeschluss ist am 1. März 2020.

Nähere Informationen finden Sie auch unter www.ibb-d.de.

Symbolbild für die friedenspolitische Radtour

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