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K+S veräußert Entsorgungs-Tochtergesellschaft in der Schweiz

K+S hat die Tochtergesellschaft K+S Entsorgung (Schweiz) AG an die Thommen-Furler Gruppe mit Sitz in der Schweiz veräußert. Der Verkaufspreis liegt im unteren einstelligen Millionen-Euro-Bereich. Die Veräußerung der Gesellschaft steht im Zusammenhang mit dem am 10. Dezember 2019 verabschiedeten Maßnahmenpaket zur raschen Wertgenerierung und Abbau der Verschuldung.

Die K+S Entsorgung (Schweiz) AG mit Sitz in Delémont ist spezialisiert auf die Entsorgung und Verwertung anorganischer Filterstäube, Schlämme und Aschen. Der in der Schweiz anfallende Abfall aus Industrie, Gewerbe und öffentlicher Hand wird in die beiden K+S-Untertagedeponien in Herfa-Neurode und Zielitz in Deutschland verbracht. Auch nach der Integration der Gesellschaft in die Thommen-Furler Gruppe ist eine enge Zusammenarbeit mit dem Entsorgungsbereich von K+S geplant.

Die Thommen-Furler Gruppe mit Hauptsitz in Rüti bei Büren ist ein inhabergeführtes Familienunternehmen mit einem Jahresumsatz in Höhe von circa 180 Millionen Schweizer Franken. Zu den Geschäftsfeldern des Unternehmens gehören die Chemikalien- und Schmierstoffdistribution, die Umwelttechnik sowie die Sonderabfallentsorgung. Die Thommen-Furler Gruppe beschäftigt 330 Mitarbeiter an insgesamt sieben Betriebsstandorten.

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