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Wirtschaft

Was kostet das Klimaschutzpaket?

Das Bundeskabinett hat den Entwurf des Klimaschutzgesetzes und ein Klimaschutzprogramm zur Erreichung der nationalen Klimaziele bis 2030 beschlossen. Damit Unternehmen und Privathaushalte die finanziellen Auswirkungen besser abschätzen können, hat die Industrie- und Handelskammer Lippe zu Detmold (IHK Lippe) einen Excel-Rechner entwickelt und auf ihrer Homepage veröffentlicht.

„Mit dem neuen Tool können Unternehmen und Bürger einfach und schnell berechnen, wie sich das auf das eigene Portemonnaie auswirkt“, erläutert Matthias Carl, stellvertretender Geschäftsführer der IHK Lippe. „Dafür müssen nur der jährliche Strom- und Gasverbrauch in Megawattstunden (entspricht 1.000 Kilowattstunden) sowie der Heizöl- und Kraftstoffverbrauch in Litern angegeben werden.“ Bei Eingabe der Kosten könne zudem auch die relative Veränderung zu den bisherigen Kosten ermittelt werden, ergänzt Carl.

Laut dem Entwurf des Klimaschutzprogramms sollen fossile Brenn- und Kraftstoffe ab dem Jahr 2021 bis 2025 mit einem fixen Preis zwischen 10 und 35 Euro pro Tonne emittierten Kohlendioxids (CO2) beaufschlagt werden. 2026 soll der Preis mindestens 35 und maximal 60 Euro/t CO2 betragen. Im Gegenzug soll die EEG-Umlage abgesenkt werden. Im Jahr 2021 müsste demnach ein typischer Vier-Personen-Haushalt 60 Euro für seine CO2-Emissionen bezahlen (Beispielverbrauch: Strom 4.000 kWh/a, Gas 13.000 kWh/a, zwei Fahrzeuge einer Fahrleistung von jeweils 12.000 km/a). Laut den Planungen der Bundesregierung wären es im Jahr 2026 mindestens 220 Euro und maximal 400 Euro Mehrkosten.

Ein fiktives kleineres Unternehmen, z.B. der Metallverarbeitung, käme im Vergleich dazu im Jahr 2021 auf eine zusätzliche Belastung von 940 Euro (Beispielverbrauch: Strom 300 MWh/a, Gasverbrauch 700 Megawattstunden/a, 5 Diesel-Fahrzeuge mit einer Fahrleistung von jeweils 30.000 km/a). 2026 würde die Mehrbelastung dann mindestens 4.050 Euro und maximal 8.275 Euro betragen.

Excel-Rechner: www.detmold.ihk.de(Artikel-Nr. 4540196)

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