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Kultur

– Gesponserter Artikel –

Kulturgüter in Dänemark – Naturschritte in die Vergangenheit!

Schloss Kronborg
Schloss Kronborg bei Helsingør, Bild von ksottrup auf Pixabay

Johann Wolfgang von Goethe, der wohl neben Herder, Schiller und Wieland wohl bekannteste Repräsentant der Weimarer Klassik pflegte über die Vergangenheit zu sagen: Geschichte schreiben ist eine Art, sich das Vergangene vom Halse zu schaffen. Wobei der Dichter und Denker hier explizit wohl seine eigenen und ganz persönlichen Lebensanekdoten und Erfahrungen anspricht. Andere Zeitgenossen hingegen betrachten die Geschichte eher festgefahrener und bedienen sich dabei zumindest in Anklängen der Lebensweisheit eines Unbekannten: Wenn über eine dumme Sache endlich Gras gewachsen ist, kommt sicher ein Kamel gelaufen, das alles wieder runterfrisst. Dieser Wortlaut betont somit zu mindestens in Anklängen ein stetes Aufleben der Vergangenheit.

Dass dies unter Umständen keineswegs falsch sein muss, zeigt der zeitgenössische Umgang mit Kulturgütern, denen besondere Aufmerksamkeit und Schutz gewährt werden sollte. Das im Norden befindliche Dänemark, welches seine einzige Landgrenze zu Deutschland pflegt, ist ein interkontinentaler Staat, welcher zusammen mit den Färöer Inseln sowie Grönland das Mutterland Königreich Dänemark bildet. Neben Shakespeares Drama „The Tragicall Historie of Hamlet, Prince of Denmarke“ bietet das Seefahrer begeisterte Land gesunde Natur, Kunst- und Kulturgüter im Zeichen des UNESCO Weltkulturerbes sowie eine ursprüngliche Wikingerkultur, die in vielen Museen bewundert werden kann.

Kulturgutschutz im Zeichen der Menschlichkeit!

Kulturgüter, zu denen Ausgrabungsstätten, also archäologische Funde sowie Archive, Geschichten, Museen und Denkmäler gehören, sind das sensible kulturelle Gedächtnis einer Gemeinschaft, die oftmals auch auf wirtschaftlicher Grundlage beruht. Ohne Umschweife könnte man somit behaupten, dass die Seele des Landes Dänemark für die See und vormals dem Handel auf diesem viel befahrenen Gewässer schlägt.

Mit zahlreichen Ausstellungen sowie herausragenden Kultur- und Naturstätten unterstreicht Dänemark seinen geschichtsträchtigen Ruf und verfügt neben hervorragenden Kulturgütern ebenso über Naturerbe der Superlative. Besonders erwähnenswert sind die Grabhügel sowie Runensteine von Jelling, die den dänischen Königen gewidmet sind sowie die Kathedrale von Roskilde und das Schloss Kronborg bei Helsingør, die alle zu den UNESCO Welterbestätten gehören. Darüber hinaus befinden sich mit dem dänischen Wattenmeer sowie den Inuit Jagdgründen auf Grönland gleich mehrere Naturschutzgebiete in der Listung der Welterbe, welche mit gut ausgewählten Wanderrouten und einer guten Vorausplanung sehr gut erschlossen werden können.

Die Übernachtungsmöglichkeiten auf der Insel Dänemark sind vielfältig und sehr komfortabel. Mit Ferienhäusern, wie das Blavand Ferienhaus, hat sich die Insel einen weltweit familienfreundlichen Ruf erarbeitet, der neben Freizeitmöglichkeiten viel Natur und Landschaft zu bieten hat.

Die UNESCO und ihre Ziele!

Kultur ist, was die Menschen voneinander unterscheidet. Relevant ist in diesem Zusammenhang die Charta und Gründungspräampel der UNESCO, deren Ausdruck die Kulturgüter eines jeweiligen Landes, in diesem Fall Dänemarks, unterstreichen sollen. Zu den Aufgaben, der am 16. November 1945 von 37 Staaten gegründeten Weltorganisation zur Förderung von Bildung, Wissenschaft und Kultur, gehört, nicht nur Kulturgüter zu schützen, sondern diese gezielt für die Nachwelt zu bewahren. Laut der Haager Konvention tritt die UNESCO selbst zum Schutz von Kulturgütern bei bewaffneten Konflikten auf, um diese für die Nachwelt zu bewahren. Dass dies nicht immer der Fall ist und war, untermalen Schätzungen, die davon ausgehen, dass neben dem menschlichen Leid durch kriegerische und bewaffnete Konflikte auch rund drei Viertel von Menschenhand geschaffener Kulturgüter so ihrer Existenz beraubt wurden. Neben der Substanz ging somit auch ein Teil der schöpferischen Schaffenskraft eines oder mehrerer Menschen verloren und wurde für immer gelöscht. Die Frage steht somit im Raum, wo würde der Mensch heute, ohne persönliche oder gesellschaftliche Auseinandersetzungen stehen? Kulturgüter müssen gepflegt werden und so bieten sich Reisen neben der Erholung dazu an, die Kultur eines anderen Landes kennenzulernen, um dessen friedliche Gedanken weiterzutragen.

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