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Uluru mal anders

Skydive

Australiens Wahrzeichen im Northern Territory auf viele Arten erleben

München. Der 26. Oktober markiert den Jahrestag, an dem das Land rund um Uluru und Kata Tjuta dem Aborigine-Volk der Anangu zurückgegeben wurde. Ab kommenden Oktober, zum 34. Jubiläum, können Besucher den heiligen Berg offiziell nicht mehr erklimmen. Dabei wird unter anderem die Eisenkette, die seit den 1960er Jahren Besuchern beim Beklettern des Monolithen hilft, entfernt. Seit Jahren gab die Besteigung des Uluru Anlass zu vielen Diskussionen, da der über 600 Millionen Jahre alte Felsen eine signifikante spirituelle Bedeutung für die traditionellen Landbesitzer, die Anangu, hat. Auf ihn zu klettern wird als kulturell unsensibel angesehen – zudem ist es gar nicht nötig, denn es gibt inzwischen über 100 attraktive Angebote und Touren rund um den Uluru, die nichts mit der Besteigung zu tun haben und ein viel tieferes Reiseerlebnis bieten.

An Land: Harley- und Segwaytouren, Mountainbiken, und Spaziergänge mit Aborigines

Uluru mal anders
Uluru Camel Tour

Wer sich dem 348 Meter hohen Uluru nähert, verstummt fast in Ehrfurcht. Der riesige Monolith erhebt sich majestätisch aus dem roten Sand im Herzen Australiens und ist höher als die Sydney Harbor Bridge, der Eiffelturm oder die Freiheitsstatue. Um ihn in seiner vollen Pracht zu erfassen, empfiehlt es sich, ihn zu umrunden – zu Fuß oder auf Rädern. Ein Besuch des australischen Wahrzeichens lässt sich perfekt mit einer Fahrt auf einem der kultigsten Fortbewegungsmittel verbinden: eine Runde auf einer echten Harley Davidson. Bei einer Tour durch den Uluru-Kata-Tjuta-Nationalpark kommen Motorradfahrer entlang der sehr gut ausgebauten Straßen vorbei an den beiden wichtigen Sehenswürdigkeiten. Mit weniger PS, aber ebenfalls viel Spaß geht es auf dem Segway rund um den Uluru. Bei der umweltfreundlichen Tour führt ein kundiger Guide die Besucher zu den interessantesten Stellen des Felsens. Für Aktive bietet sich eine Mountainbike-Tour im Sonnenuntergang an. Der Uluru erstrahlt in wechselnden Farbtönen, während die Radfahrer sich nähern. Wer tief in die Geschichte und Bedeutung des Monolithen eintauchen möchte, unternimmt eine Wanderung auf dem „Mala Walk“ am Fuße des Uluru, geführt von einem Aborigine. Er erklärt die Malereien am Felsen und dessen Bedeutung für die Kultur der Ureinwohner des Northern Territory.

Aus der Luft: Helikopter, Skydiving und Rundflüge

Schon allein der Landeanflug auf den Flughafen am Uluru ist spektakulär: Wer einen Fenstersitz ergattert hat, kann bereits einen Blick auf den imposanten Monolithen erhaschen. Noch exklusiver sind Helikopterflüge oder Panoramatouren mit einem Kleinflugzeug. Dabei sehen die Passagiere sowohl den Uluru als auch die nicht weniger beeindruckenden Kuppeln Kata-Tjuta. Für alle, die Adrenalin pur spüren wollen, empfiehlt sich ein Skydive: 12.000 Fuß über dem Boden springen Waghalsige mit einem geschulten Trainer aus dem Flugzeug. Nach dem aufregenden freien Fall haben die Skydiver noch mehrere Minuten die Möglichkeit, den unvergesslichen Ausblick auf den Mount Conner, den Lake Amadeus und natürlich auf den Uluru sowie Kata-Tjuta zu genießen.

Nach Einbruch der Dunkelheit: Dinner und Oper unter dem Sternenhimmel

Ein Abendessen mit Blick auf die Sterne, die selten auf der Welt so gut zu sehen sind wie in Australiens Outback – d ieser Traum wird im Rahmen des luxuriösen “Tali Wiru” Realität. Der Name bedeutet in der Sprache der Anangu so viel wie “schöne Düne”. Auf selbiger wird inmitten der roten Wüste ein erstklassiges Fusionsmenü aus “Bush Tucker”, Zutaten aus dem Outback, und gehobener Küche serviert. Die vier Gänge werden begleitet von australischen Weinen und Champagner, bevor bei einem Astronomie-Crashkurs ein Aborigine erklärt, wie sich Reisende anhand der Sternbilder orientieren können. Ein ebenso einmaliges Erlebnis ist ein Opernkonzert von Opera Australia, das in diesem Jahr zum ersten Mal am Uluru stattfindet. Während klassische Musik erklingt, taucht der Sonnenuntergang den wohl berühmtesten Felsen der Welt in ein tiefes Rot: Am Samstag, den 2. November 2019 treten die renommiertesten Sänger von Opera Australia mit verschiedenen, weltberühmten Arien auf – darunter Kompositionen von Bizet, Puccini, Rossini und Verdi. Begleitet werden sie von einem Kammerorchester unter der Leitung von Dirigent Tahu Matheson.

Fotos: ©Tourism NT/Mitchell Cox 2017

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