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Geschichte

Indianermahlzeit zur Sonderausstellung

Weserrenaissance-Museum Schloss Brake

Lemgo. Was wäre Hollywood ohne sie? Undenkbar, denn Indianer liefern seit jeher den Stoff, aus dem spannende Abenteuerfilme bestehen. Dabei ranken sich viele Vorurteile um die „Rothäute“, die angeblich stets Mokassins an den Füßen und Federn im Haar tragen. Das Weserrenaissance-Museum Schloss Brake räumt am Freitag, 28. Juni, um 19 Uhr mit diesen Klischees auf, und zwar im Rahmen der Soirée „Wenn einer eine Reise tut…“. Auf dem Programm stehen ein freier Ausstellungsbesuch, ein bebilderter Vortrag sowie zum Thema passende kulinarische Leckerbissen und Getränke.

Anlässlich der aktuellen Sonderausstellung „Exotische Welten“ stellt Kunsthistoriker Dr. Heiner Borggrefe den Zeichner Jacques Le Moyne de Morgues ins Zentrum des kulturellen Abends. In seinen eindrucksvollen Bildern und Worten über Florida hielt er die exotischen Begegnungen der allerersten europäischen Siedler in Nordamerika mit den dortigen Einwohnern fest. Neben seltsamen Pflanzen und Tieren begegnete er den Timucua. Die Kultur dieser Menschen war weit höher entwickelt, als man es heute für gewöhnlich annimmt.

Aus Le Moynes Zeichnungen und Beschreibungen entstand 1591 in Frankfurt am Main ein packender Reisebericht mit Bildern. Er schildert das wirkliche Leben nordamerikanischer Indianer vor dem Einfluss der Europäer. Der Bericht veranschaulicht bis ins Detail alle Bereiche indianischen Lebens: die religiösen Riten, das Brauchtum von Verlobung, Familienbildung und Kindererziehung, Ackerbau, Jagd, Medizin, Herstellung von Kleidung und Werkzeu-gen, Haus- und Kanubau, Tauschhandel, Verkehrs- und Kriegswesen.

Spannend und unterhaltsam erzählt Dr. Heiner Borggrefe vom Leben der Indianer in Florida, vergleicht es mit dem ihrer Zeitgenossen im übrigen Nordamerika. Dabei entsteht ein Bild vom realen Indianerleben, jenseits der durch Karl May und Hollywoodwestern geprägten Klischees.

Das Besondere an dem Abend: Mit dem Gaumen werden die Besucher einen Bereich indianischen Lebens unmittelbar erleben: Freuen kann man sich auf eine echte Indianermahlzeit.

Die Soirée findet in Kooperation mit der VHS Lippe-Ost statt. Tickets sind ab sofort für 19 Euro inkl. Ausstellungsbesuch, Indianermahlzeit und Getränken im Weserrenaissance-Museum Schloss Brake (Di-So. 10 bis 18 Uhr) erhältlich.

Ein außergewöhnliches musikalisch-literarisches Kammerkonzert erwartet das Publikum am Samstag, 16. Februar, um 19 Uhr im Weserrenaissance-Museum Schloss Brake. Bläser des Landestheaters Detmold präsentieren im Quintett ein abwechslungsreiches und überraschendes Programm mit exquisiter Musik und passend ausgewählten Texten, die der Schauspieler Henning Bormann rezitiert.

Freuen kann man sich auf Dolce Vita aus Italien, auf Episoden eines französischen Königshauses sowie auf ungarische Bagatellen und Seemannslieder aus England, und zwar verbunden mit Texten unter anderem des deutschen Schriftstellers Robert Gernhardt.

Auf dem Programm stehen vier Werke. Los geht es mit „La Cheminée du Roi René“ von Dari-us Milhaud. In der siebensätzigen Suite für Bläserquintett wird für den mittelalterlichen provenzalischen König René musiziert, gefeiert, gekämpft und jongliert.

Die darauf folgenden humorvollen sechs Bagatellen des österreichisch-ungarischer Komponisten György Ligeti sind eine virtuose Hommage an Bartók und Strawinski. Etwas derb gestaltet sich anschließend der Witz in Malcolm Arnolds Seemannsliedern, die er bereits als junger Solotrompeter beim London Philharmonic Orchestra schrieb.

Das Konzert endet mit dem Bläserquintett op.124 von Giulio Briccialdi. Von Haus aus Flötist, wusste er stets, auch die anderen Instrumente in seinen Bläserquintetten ideal zu behandeln.

Es spielen Gabriele Bertolini (Flöte), Andrea Müller (Oboe), Michael Mayr (Klarinette), Jan Klaus (Horn) und Sebastian Ott (Fagott).

Tickets gibt es zum Preis von 19 Euro (inklusive Fingerfood und einem Glas Wein in der Pause) an der Museumskasse (dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr). Eine Kooperation des Weserrenaissance-Museums mit dem Landestheater Detmold.

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