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Sport

Frauen im Fußball – Schwere Wege und große Erfolge

Gleichberechtigung ist eines der wichtigsten Themen unserer Gesellschaft. Ob im Job, bei der Eheschließung, Situationen des Alltags oder vor dem Gesetz – die Frau soll dem Mann gleichgestellt sein. Dies zweifelt auch kaum ein Mensch an, welcher nach europäischen Werten und Vorstellungen lebt. Doch wenn es um das Thema Sport geht, sind noch einige Menschen in alten Rollenbildern gefangen. Frauen spielen keinen Fußball, nehmen auch die Rolle des Schiedsrichters nicht ein und kommentieren am besten kein Fußballspiel. Doch das muss nicht sein. Schließlich zeigen immer mehr talentierte Frauen, dass der Fußball mit der Frau, an Spannung, Action und Aufregung gewinnt.

Eine Ausnahme: Der Religion und dem Geschlecht zum Trotz

Doch nicht nur das weibliche Geschlecht steht noch immer vielen Sportlerinnen im Weg. Ebenso kann die Religion ein Grund dafür sein, dass die Frau Ihren Traumjob nur unter Umständen und mit viel Herzblut ausüben kann. Nicht nur die Spielerinnen haben es oftmals schwer. Schließlich gibt es weitaus mehr Berufe in der Sportbranche, als nur die der Spielerin. Reporterinnen, Kommentatorinnen oder Schiedsrichterinnen kämpfen noch immer um die Gleichstellung mit Ihren männlichen Kollegen. Wenn nicht nur das Geschlecht ein Anlass zum Zweifel an der Qualität der Leistung bietet, sondern auch die Religion, dann bedarf es eines echten Kämpferherzens. So weist es auch die erste muslimische Schiedsrichterin auf.

Die erste muslimische Schiedsrichterin.

Ein Beruf mit immenser Vorbildfunktion

Wenn eine muslimische Frau im Männersport auf einmal das Sagen hat, führt dies zu einigen Problemen. So muss sich die Schiedsrichterin immer wieder gegenüber den Spielern, aber auch den Spielerinnen behaupten. Eine dominante, klare Rolle einzunehmen ist da nicht immer einfach. Doch für eine muslimische Schiedsrichterin ist der Job mehr als nur eine Aufgabe, mit der sie ihr Geld verdient. Sie ist eine Vorbildfunktion. Tausende junge Frauen können durch sie Kraft gewinnen, um sich endlich aus dem Patriarchat zu befreien. Sie regt zum Nachdenken an und wandelt somit aktiv das Rollenbild, welches in der muslimischen Religion, aber auch im europäischen Lifestyle noch immer nicht zu den Gunsten der Frau gelebt wird.
Doch nicht nur für Frauen mit Migrationshintergrund oder muslimischer Religion sind Schiedsrichterinnen ein Vorbild. Auch für die Frauen der deutschen Gesellschaft zeigt sie klar auf, dass Frauen ebenso gut wie Männer in einem Sport agieren können, der noch bis vor einigen Jahren allein von Männern dominiert wurde.

Vorurteile aus dem Weg kicken

Wer sich als Frau entscheidet Fußballspielerin zu werden, der muss ein dickes Fell mitbringen. Denn noch immer kursieren zahlreiche Vorurteile, die sich auch nach langer Zeit noch nicht ausmerzen lassen. Bei der WM 2015 der Frauen spielen die Deutschen Damen grandios. Sie kicken sich von Runde zu Runde, die Spannung steigt, was sich auch an den immensen Einschaltzahlen ablesen lässt. Mit strategischen Manövern durchdachten Strukturen und absolut hochwertigem Fußball überzeugt die deutsche weibliche Elf. Doch immer wieder gibt es von einigen Menschen missgünstige Kommentare, welche die Qualität des Frauenfußball abschwächen soll. Mit ebendiesen Konfrontationen müssen Frauen rechnen, die in den Fußballsport eintreten oder hierin gar Karriere machen, ein dickes Fell ist vonnöten.

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