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Paderborn

Mehr Radwege für Berufspendler und Schüler

Christoph Schön (CDU) und Beate Schmidt-Nitkowski (CDU) zeigen eine aktuelle Radkarte des Kreises Paderborn.

CDU-Kreistagsfraktion Paderborn beauftragt Landrat Manfred Müller im gesamten Kreisgebiet das Radwegenetz für Pendler und Schüler zu verbessern und auszubauen.

Seit Jahren steigt die Zahl der Radfahrer im Kreis Paderborn spürbar an. Immer mehr Berufspendler steigen um auf die neue Elektromobilität, die ihnen das E-Bike und die Pedelecs ermöglichen. Aber auch der Fahrradtourismus hat im ländlichen Raum zugenommen und gerade ältere Menschen erhalten eine neue Mobilität, die es ihnen ermöglicht, regelmäßig größere Entfernungen mit dem Rad zurückzulegen. Allerdings seien die infrastrukturellen Rahmenbedingungen im Kreisgebiet nicht immer im erforderlichen Umfang mitgewachsen, ist sich die CDU-Kreistagsfraktion Paderborn sicher. Daher hat die Fraktion Landrat Manfred Müller damit beauftragt, das Radverkehrsnetz einer intensiven Prüfung zu unterziehen. Ziel ist es, eine qualitativ hochwertige, sichere und durchgängige Radverkehrsinfrastruktur im gesamten Kreisgebiet und darüber hinaus zu schaffen. Allein für die Umsetzung sind Planungskosten in Höhe von 50.000 Euro vorgesehen. Die neue Stelle eines Radverkehrsplaners ist inzwischen ausgeschrieben und soll zeitnah besetzt werden.

Um dieses Ziel zu erreichen, aber auch um die Anzahl der Radfahrer weiter zu erhöhen, soll die geforderte Radverkehrsnetzplanung die Belange der Berufsradpendler und des Tourismus erfassen und mit dem aktuellen Radwegenetz abgleichen. „Wir wollen auf diese Weise Netzlücken identifizieren und durch Förderung verschiedener Baumaßnahmen schließen, um Radfahren noch attraktiver zu machen. Gerade der Blick auf das gesteigerte Bewusstsein für Gesundheit und umweltverträglicher Mobilität verdeutlichen uns die große Bedeutung der Elektromobilität“, sagte der Ausschussvorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion für Wirtschaft, Bau und Verkehr, Christoph Schön.

„Wir müssen jetzt handeln und die richtigen Prioritäten setzen. Von einem bisher rein touristischen Blick müssen wir den Wechsel hin zu einem Pendler-, Studierenden- und Schülerblick hinbekommen. Es geht primär um ein effektives und schnelles Radwegenetz, dass allen Pendlern neue Mobilität und eine möglichst hohe Sicherheit im Verkehr bietet“, sagt der Vorsitzende der Fraktion, Bernhard Wissing. Der Freizeitfahrer wähle seine Route vor allem nach Sicherheit, Schönheit und Bequemlichkeit der Strecke aus. Der Berufspendler und auch die Schüler hingegen wählten den kürzesten und schnellsten Weg, beschreibt Wissing den Unterschied zwischen diesen Radfahrtypen. Für eine hohe Akzeptanz sei es wichtig, dass das zukünftige Radwegenetz komfortabel, sicher und vor allem lückenlos in die Städte und Gemeinden hinein und ebenso wieder herausgeführt werde. Gute Stellplätze mit einer entsprechenden Infrastruktur an Schulen und Arbeitsstätten gehörten ebenso dazu.

Auf Veranlassung der CDU-Fraktion wurde nun unter anderem eine Stelle ausgeschrieben, die sich besonders mit der Thematik mehr Mobilität für Radfahrer beschäftigen soll. Hierbei müsse geklärt werden, wie die Verknüpfung und Optimierung bestehender Alltags- und Pendlerrouten effizient gestaltet und um neue Streckenabschnitte ergänzt werden könne. „Wir werden so alle Haupt- und Nebenstrecken im Kreisgebiet genau in Augenschein nehmen. Zudem prüfen wir die Einbindung in ein die Kreisgrenzen überschreitendes Radwegenetz zu allen Nachbarkreisen. Letztendlich können so Verkehrswege, Bürgerinnen und Bürger und die Umwelt entlastet, das Klima geschützt und die Attraktivität unseres ländlichen Raumes erhöht werden“, sagt Schön. Die Bedeutung dieses Themas hat inzwischen dazu geführt, dass dieses Projekt für die „Regionale 2022“ angemeldet wurde und der Kreis Paderborn für ganz OWL die Koordinierung übernehmen soll. „Dadurch bekommen Kreisgrenzen überschreitend die Radwege einen noch größeren Stellenwert“, fügte Schön hinzu.

Foto: Schüler und Berufspendler freuen sich auf ein pendlerfreundliches Radverkehrsnetz im Kreis Paderborn. Christoph Schön (CDU) und Beate Schmidt-Nitkowski (CDU) zeigen eine aktuelle Radkarte des Kreises Paderborn. Mit ihnen auf dem Foto: die Schüler Henri (11) und Felix (12) (von links), Berufspendler Jens Böddeker und Partnerin Christina sowie die Schülerin Romy (12). ©Patrick Kleibold

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