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Büren

Medizinischer Zuwachs für Büren

Gruppenfoto mit neuer Ärztin in Büren
Verstärkung für die heimische Patientenversorgung – ab April ist Dr. Dörte Wolfküh-ler (3.v.l.) als Hausärztin in Büren im Einsatz. Darüber freuen sich v.l.: Bürgermeister Burkhard Schwuchow, Dr. Heinrich Josef Schroder-Schlüter, Dr. André Wagner, Dr. Viktor Nelde, Manuel Krenz (Fachbereichsleiter Stadt Büren) und Apotheker Ralf Stolte.

Büren. Bürener Patienten dürfen sich über die Erweiterung des Ärzte-Teams in der Burgstraße freuen – die Stadt Büren über die Stärkung des Gesundheitsstandortes. Ab April ist Dr. Dörte Wolfkühler Teil der Praxisgemeinschaft Dr. Schröder-Schlüter/ Dr. Wagner und nimmt dort ihre Tätigkeit als Hausärztin auf. „Es ist in der heutigen Zeit nicht selbstverständlich, Ärzte zu motivieren, sich in ländlichen Strukturen niederzulassen. Daher freut es mich umso mehr, dass wir in Büren eine weitere Allgemeinmedizinerin begrüßen können“, betont Bürgermeister Burkhard Schwuchow.

Der Wunsch, Hausärztin zu werden, ist bei Dörte Wolfkühler schon während des Studiums entstanden. „Man ist nah an den Menschen und übt einen schönen und sinnvollen Beruf aus“, weiß die 36-jährige Medizinerin. Die dreifache Mutter aus Rüthen hat sich den Standort Büren für ihren weiteren beruflichen Weg ganz gezielt ausgesucht.

In der Gemeinschaftspraxis von Dr. Schroder-Schlüter und Dr. Wagner wird sie zunächst in Teilzeit arbeiten und als Hausärztin die Versorgung der Bürener Patienten unterstützen. „Gemeinsam mit der Praxis von Dr. Viktor Nelde, dem Nachfolger von Dr. Jürgen Hase, und der Apotheke zur Residenz von Ralf Stolte ist in Büren in den letzten Jahren in der unteren Burgstraße eine eigene Gesundheitsmeile entstanden“, erklärt Dr. André Wagner. „Wir verstehen uns hier praxisübergreifend als Team und pflegen einen sehr persönlichen Kontakt mit einem „kurzen Draht“ zum Wohle der Patienten.“ Trotz des erneuten medizinischen Zuwachses werden Mediziner in der heimischen Region aber weiterhin dringend gebraucht: „Im Raum Büren und Bad Wünnenberg, der von der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) als eine Versorgungseinheit betrachtet wird, fehlen nach Berechnungen auch künftig noch drei Arztstellen.“

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