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Auto&Verkehr

Bescheid erhalten: Bußgeld muss nicht immer akzeptiert werden

©istock.com/AdrianHancu
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Ob Sie beim zu schnellen Fahren erwischt wurden, versehentlich eine rote Ampel überquert haben oder bei einer Abstandsmessung negativ aufgefallen sind: Wenn Sie per Post einen Bußgeldbescheid erhalten, sind sie wahrscheinlich zuerst verunsichert. Wer nun einen kühlen Kopf bewahrt, kann das Unheil allerdings oft noch abwenden.

Betroffene erhalten auch online Hilfe

©istock.com/DinaSigtrix

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Tatsächlich sind nämlich viele Bußgeldbescheide fehlerhaft und können somit angefechtet werden. Für Betroffene lohnt sich dies nicht nur bei hohen drohenden Bußgeldern, sondern insbesondere dann, wenn zusätzlich Punkte und/oder sogar ein Fahrverbot drohen. Speziell der Verlust des Führerscheins ist mehr als ärgerlich – für Personen, die aus beruflichen Gründen auf den Lappen angewiesen sind, kann ein Fahrverbot sogar schwerwiegende wirtschaftliche Folgen haben. Umso besser also, dass ein Anwalt oft die Unwirksamkeit des Bußgeldbescheids belegen kann.

Noch unkomplizierter als der Gang zum Anwalt ist es, Angebote wie das von myRight zu nutzen. Auf Portalen wie diesem müssen Betroffene zeitnah nach dem Erhalt des Bußgeldbescheides online das vorgeworfene Vergehen angeben. Im Anschluss prüfen Vertragsanwälte den Fall und geben Bescheid, wie aussichtsreich eine Anfechtung des Bescheids ist: Ist das verlangte Bussgeld rechtens? Sind Punkte in Flensburg oder ein Fahrverbot gerechtfertigt?

Achtung: Ein Einspruch ist nur innerhalb einer Frist von 14 Tagen ab Zustellung des Bescheids möglich.

Wann ist ein Einspruch aussichtsreich?

Schätzungen zufolge ist jeder dritte Bußgeldbescheid rechtswidrig. Gründe hierfür können folgende sein:

  • Der Bescheid wurde nicht innerhalb des Zeitraums von drei Monaten zugestellt.
  • Es liegt ein technischer Fehler vor, beispielsweise ein falsch platzierter Blitzer oder eine falsche Einstellung des Messgeräts.
  • Der Bescheid enthält formale Fehler. Nicht selten sind die Schreiben unvollständig oder enthalten fehlerhafte Daten wie falsche Kennzeichen.
  • Die Identifikation des Täters erweist sich als schwierig, etwa weil das Foto unscharf ist.

Bußgeldbescheid in der Probezeit: Anwalt kann wertvolle Zeit schaffen

Sind Tatverdächtige noch in der Probezeit, lohnt sich die Prüfung durch einen Anwalt oder ein Online-Serviceportal ganz besonders. Unabhängig davon, ob der Bußgeldbescheid tatsächlich rechtens ist, können Betroffene dank des Rechtsbeistandes wertvolle Zeit gewinnen. Schließlich verstehen sich erfahrene Anwälte darauf, Verfahren in die Länge zu ziehen. Mit welchen Konsequenzen Fahranfänger in der Probezeit rechnen müssen, wenn sie gegen Verkehrsregeln verstoßen, fasst dieser Artikel ausführlich zusammen.

Bild 1: ©istock.com/AdrianHancu
Bild 2: ©istock.com/DinaSigtrix

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