Connect with us

Höxter

Orthopäden aus dem ganzen Bundesgebiet tagen in Bad Driburg

Experten diskutieren Behandlungsmethoden bei verletzten Händen und Füßen

Bad Driburg/ Brakel. Wer eine verletzte Hand oder einen nur mangelhaft funktionierenden Fuß hat, steht schnell vor großen Problemen: Eine Flasche aufdrehen, die Bluse zuknöpfen oder schmerzfrei, schnell und spontan einem Kleinkind hinterherrennen – das klappt dann nicht mehr.
Vor allem für Sportler können Verletzungen an Händen oder Füßen das Aus ihrer sportlichen Karriere bedeuten. Einem Profi-Sportler drohen Berufsunfähigkeit und Verdienstausfälle.

"Das hat Hand und Fuß" – so lautete das Thema der 38. Brakeler Fortbildungstagung für Orthopädie und ihre Grenzgebiete. Die wissenschaftliche Leitung und Organisation hatte Prof. Rolf Haaker, Chefarzt der Klinik für Orthopädie des Klinikum Weser-Egge, Standort St. Vincenz Hospital in Brakel: "Hände und Füße liegen im Grenzbereich unserer operativen Tätigkeit. Wir gehen hier aber mit einem ebenso hohen Qualitäts-Anspruch heran wie beispielsweise an Hüft- und Knieoperationen."

Gab es früher bei der Operation des Vorderfußes nur einen einzigen goldenen Standard, so hat sich die Vorfußchirurgie heute zu einem hoch differenzierten Verfahren entwickelt. Gleiches gilt für die Handchirurgie: Bei operativen Eingriffen an der Hand beschränkt sich die Therapie nicht nur auf die Beseitigung degenerativer Veränderungen, sondern insbesondere auch auf die Behandlung von Patienten mit Rheuma.

Während des Kongresses im Gräflichen Hotel in Bad Driburg referierten Fachärzte mit ausgezeichneter Expertise aus Bochum, Lippstadt, Düsseldorf und Berlin. Prof. Haaker und sein Team rundeten das Vortragsprogramm mit Beiträgen zu Teilarthrodesen an der Hand, Arthrodesen an Mittel- und Vorderfuß und Revisionseingriffen nach fehgeschlagenen Vor- und Rückfußoperationen ab.

Werbung
Connect