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George Antheil meets Max Ernst |
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Montag, 16 November 2009 | Autor: Christina Henneke
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Klavierkompositionen zum Werk von Max Ernst im LWL-Landesmuseum
Münster (lwl). Dass der Avantgardekomponist George Antheil (1900 - 1959) irgendwann auf das Werk von Max Ernst stoßen würde, war vorprogrammiert. Als Amerikaner in Paris war er fasziniert von den Werken der Surrealisten. Im Rahmen der Ausstellung "Max Ernst läßt grüßen2 präsentiert das LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte in Münster am Mittwoch, 18. November um 20 Uhr, Antheils Klavierkompositionen, die sich auf Max Ernsts Collagenroman "La Femme 100 têtes" beziehen. Der musikalisch-bildkünstlerische Abend im Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) steht unter dem Titel "George Antheil meets Max Ernst".
Insbesondere die künstlerische Aufarbeitung des Unbewussten interessierte Anheil an den Surrealisten. Der Bilderzyklus "La femme 100 tête" präsentiert in Max Ernsts Schnitt- und Klebetechnik absurd phantastische Bildvisionen, die von Holzstichen aus alten Zeitschriften und Katalogen inspiriert sind. Antheil überführte diese Collage-Technik in Musik, indem er Phrasen zusammenbringt, die nicht zusammengehören oder Formeln montiert, die einen Tick aus dem Schema gerückt sind und überfallartige Bässe losschickt, die nirgends ankommen.
Gespielt werden diese Kompositionen von dem Pianist und Musikhochschuldozenten Clemens Rave aus Münster. Einen einführenden Vortrag mit Einblicken in Max Ernsts Collagewerk hält Mark Niehoff vom LWL-Landesmuseum.
Eintritt: 9 € / erm. 6 €
Karten im Vorverkauf an der Museumskasse oder an der Abendkasse |