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| Squash: Europapokal der Landesmeister 2007 in Budapest |
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| Dienstag, 11 September 2007 | Autor: psc | |
![]() Bereits zum 20. Mal wird der Europapokal der Landesmeister im Squash ausgetragen, in diesem Jahr finden die Titelkämpfe im ungarischen Budapest statt. Der Paderborner Squash Club hat sich zum 6. Male in Folge an einer Teilnahme am Europapokal der Landesmeister qualifiziert und wird mit einer 19köpfigen Delegation am kommenden Mittwoch in die ungarische Hauptstadt reisen. Mit dabei insgesamt 19 Herren- sowie 13 Damenmannschaften, die ebenfalls ihren Titelträger ausspielen werden. Titelverteidiger sind bei den Herren die Sport Insel Stuttgart und bei den Damen der englische Meister Pontefract. Der Paderborner Squash Club hat insgesamt bereits dreimal die höchste Trophäe des europäischen Verbandes gewonnen und zwar in den Jahren 2003 in Odense, 2004 in Linz sowie 2005 vor heimischem Publikum im Paderborner Ahorn-Sportpark. Im letzten Jahr gab es einen ausgezeichneten 3. Platz beim ECC in Malmö, unvergessen die hauchdünne Niederlage im Halbfinale gegen den englischen Vertreter. In diesem Jahr will das Team um Manager Norman Farthing und Andreas Preising wieder ein Ziel ganz oben anstreben und versuchen einen Platz unter den ersten Vier zu erspielen. Rekordmeister im Europapokal ist immer noch St. Cloud aus Paris mit insgesamt fünf Titeln, gefolgt von Paderborn. Der Europapokal der Landesmeister war noch nie so stark besetzt wie in diesem Jahr, so dass die Favoritenrolle nicht nur in Richtung Paderborn geht, sondern genauso gut das französische Team, ein englisches Team sowie Gastgeber Budapest ganz oben stehen können. Die Paderborner Mannschaft setzt sich aus insgesamt 6 Teammitgliedern zusammen vorbehaltlich der Turniere am Wochenende soll auf der Spitzenposition der englische Weltmeister und die aktuelle Nummer 7 der Weltrangliste James Willstrop zum Einsatz kommen. James war bereits maßgeblich an der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft in Bremen beteiligt und hat seine Zusage auch für Budapest gegeben. Weiter im Team Tim Garner, der insbesondere beim Europapokal seine Wichtigkeit für den PSC immer gezeigt hat. Die deutsche Seite wird vertreten mit Simon Rösner und Stefan Leifels, beides Nationalspieler in Diensten des PSC, sowie Lars Osthoff, der der Matchwinner bei der Deutschen in Bremen zweifelsohne gewesen ist. Der 6. Platz wird vergeben zwischen Lennart Osthoff und Friedrich Scheel, nicht zum Einsatz kommen wird Marco Beer, der unlängst seine Ausbildung begonnen hat und Dank der freundlichen Unterstützung seines neuen Arbeitgebers mit in Budapest dabei sein kann. Als Physiotherapeut steht Guido Krüger dem Team zur Verfügung, ansonsten wird die Mannschaft von einer kleinen aber schlagkräftigen Delegation Schlachtenbummler begleitet. Zu den anderen Mannschaften: Ein starkes Aufgebot stellt Frankreich mit Rouen Squash Equipe, deren Team angeführt wird vom finnischen Weltranglistenspieler Olli Tuominen ebenfalls Daryl Selby, Jan Koukal und Marcus Berrett. Der amtierende Europapokalsieger Sport Insel Stuttgart muss auf Gregory Gaultier verzichten, hat aber mit Joey Barrington, Patrick Gässler und Moritz Dahmen ebenfalls sehr starke Spieler am Start. Einer der Mitfavoriten ist der Gastgeber Rozsadombi Sport Egyesulet, die fast in einer rein ausländischen Besetzung möglicherweise antreten können. Der Holländer Laurens Jan Anjema sowie die Engländer David Evans und Nick Taylor sind international erfahrene Squashprofis und Andras Torok, die ungarische Nr. 1. Ebenfalls ganz stark zu beachten der englische Vertreter die Colets Health & Fitness, langjährige Rivalen des PSC. Mit Alex Gough, Scott Handley, Mark Cairns und Danny Meddings sowie eventuell Nick Matthew ein insgesamt sehr starkes Team was ganz vorne landen wird. Wieder mit dabei der irische Meister Fitzwilliam Dublin, der mit dem PSC und Odense ja eine Städtefreundschaft pflegt. Mit Derek Ryan und den Gebrüdern Byrne ist die Mannschaft wieder gut besetzt. Außenseiterchancen werden auch den Teams aus Österreich namentlich Wiener Neudorf, dem belgischen Vertreter Impuls Lifestyle und dem dänischen Meister Kopenhagen Squash Club eingeräumt. Aus Finnland am Start der finnische Meister Mikkeli Squash Club, wieder dabei der polnische Meister aus Baltic Oasis Gdynia. Ebenfalls in Paderborn bekannt der italienische Meister aus Bologna das Borderline Squash Team, das sowohl bei den Damen als auch bei den Herren am Start ist. Unbekannte Größen sind die Spanier mit dem Squash Club Tizon, sowie die Slovakia mit dem Team aus Bratislava. Die Schotten mit der Mannschaft aus Newlands aber auch Schweden mit dem Intersquash Club haben gute Mannschaften die erst einmal bezwungen werden müssen. Außenseiterchancen besitzt der Schweizer Meister aus Langnau mit dem großen Talent Nicolas Müller. Insgesamt viele gute Teams, wo die Tagesform entscheiden wird, ein hoffentlich gut aufgestelltes PSC-Team und ein Gastgeber, der ambitioniert genug ist den Standard, den Paderborn beim Europapokal gesetzt hat ("Paderborn überzeugt") ebenfalls zu erfüllen. Der Paderborner Squash Club geht mit vorsichtigem Optimismus an den Start und wird versuchen wieder ein tolles Europapokalergebnis nach Paderborn zu bringen. Die PSC-Verantwortlichen danken allen Förderern, die erst die Reise nach Budapest für den Club ermöglicht haben. Im Damenwettbewerb vertritt Deutschland der Meister Bordesholm und zählt zu den Favoriten, aber auch die beiden englischen Mannschaften sowie Österreich und Frankreich haben starke Teams und sind zu beachten. |
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“Niemand weiß, ob eine Nachricht von Bedeutung ist, bevor nicht 100 Jahre vergangen sind.” Friedrich Nietzsche, * 15.10.1844 † 25.08.1900 |





