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Gute Lebensqualität trotz Diabetes PDF Drucken E-Mail
Freitag, 21 April 2017

Der Kompakt-Ratgeber erklärt, welche Diabetes-Typen es gibt und wie man die Erkrankung in den Griff bekommt

Diabetiker können ihre Lebensqualität aktiv verbessern, wenn sie regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen in Anspruch nehmen, Akutkomplikationen und Spätfolgen von Diabetes mellitus durch entsprechende Maßnahmen vermeiden und einen gesunden Lebensstil pflegen.

Bereits seit der Antike bekannt

Die Stoffwechselkrankheit Diabetes mellitus war vermutlich bereits im Alten Ägypten bekannt, ist aber heute aktueller denn je und betrifft große Teile der Bevölkerung. Vor allem in den westlichen Industriestaaten hat sich die Zuckerstoffwechselstörung zu einer Volkskrankheit entwickelt. Aktuell gibt es allein in Deutschland über sechs Millionen Diabetes-Patienten - und es werden täglich mehr. Davon haben etwa 95 Prozent Diabetes Typ 2. In seinem neuen Kompakt-Ratgeber "Diabetes" erläutert der Gesundheitsexperte Dr. med. Eberhard J. Wormer die verschiedenen Symptome und Ursachen, Testverfahren und Therapien und stellt wirksame Selbsthilfemaßnahmen vor. Denn jenseits aller Errungenschaften, was die Therapie mit Medikamenten betrifft, gibt es eine gute Nachricht für jeden Typ-2-Diabetiker: Abbau von Übergewicht und ein gesunder Lebensstil sind in vielen Fällen so gut wirksam, dass häufig auf Antidiabetika verzichtet werden kann und sich viele Gesundheitsrisiken entschärfen lassen. "Achten Sie auf Ihr Körpergewicht, bleiben Sie immer in Bewegung, ernähren Sie sich gesund und lecker, und vermeiden Sie unnötigen Stress", rät der Arzt und Medizinautor.

Diabetes-Typen

Bei Diabetes mellitus liegt eine Störung des Zuckerstoffwechsels mit dauerhaft erhöhtem Blutzucker (Hyperglykämie) vor. Menschen mit Diabetes Typ 1 leiden unter einer Autoimmunerkrankung, die durch eine Störung des Immunsystems hervorgerufen wird. Sie führt dazu, dass insulinproduzierende Zellen in der Bauchspeicheldrüse zerstört werden. Daraus ergibt sich ein Insulinmangel. In der Folge gelangt zu wenig Glukose in die Zellen, und es kommt zur erhöhten Blutzuckerkonzentration. Bei der Entstehung von Diabetes Typ 1 spielen vermutlich neben Erbanlagen auch Virusinfektionen sowie Umweltfaktoren eine Rolle. Diabetes Typ 1 ist bislang nicht heilbar. Um akuten Stoffwechselentgleisungen und Folgekrankheiten entgegenzuwirken, werden Typ-1-Diabetiker mit einer individuell auf sie abgestimmten Dosierung Insulin behandelt. Beim Diabetes Typ 2 besteht eine Insulinresistenz der Körperzellen, die häufig mit Bluthochdruck und hohen Cholesterinwerten assoziiert ist. Die Bauchspeicheldrüse stellt zwar ausreichend Insulin her, allerdings reagieren die Zellen zunehmend unempfindlich auf das Hormon, bis sie letztlich gar nicht mehr darauf ansprechen. Da in der Folge Glukose nur unzureichend in die Zellen gelangt, erhöht sich die Zuckerkonzentration im Blut. Die Krankheit entwickelt sich nicht allein aus einer erblichen Veranlagung, sondern wird vermutlich durch eine risikobehaftete Kombination aus Bewegungsmangel, Alter, Übergewicht und ungesunder Ernährung begünstigt.

Diabetes erkennen und behandeln

Diabetes Typ 1 wird in der Regel relativ schnell erkannt, da deutliche Symptome wie vermehrter Harndrang, starker Durst und Hunger, trockene Haut und Juckreiz, Müdigkeit und Gewichtsverlust innerhalb kurzer Zeit auftreten. Bei Typ-2-Diabetes entwickeln sich die Symptome hingegen langsam und oftmals unauffällig über einen längeren Zeitraum. Aus diesem Grund sind regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen wichtig. Durch frühzeitige Diagnose und eine passende Therapie kann schwerwiegenden Folgekomplikationen vorgebeugt werden. Typ-1-Diabetes wird unmittelbar nach der Diagnose mit Insulin behandelt. Bei Typ-2-Diabetikern sollte vor der Anwendung von oralen Antidiabetika der Versuch unternommen werden, den Stoffwechsel durch Bewegung, Diät und Gewichtsreduktion in den Griff zu bekommen. Selbst bei bereits bestehender Erkrankung sollte in puncto Lebensstil umgedacht und gehandelt werden. Denn ein gesunder Lebensstil kann den Zuckerstoffwechsel günstig beeinflussen und zusätzlich das Wohlbefinden steigern. Darüber hinaus können, falls nötig und angebracht, Medikamente eine Optimierung der Insulinwirkung oder eine Anregung der Insulinausschüttung bewirken. Allerdings müssen manche Patienten dennoch Insulin einsetzen. Zusätzlich ist häufig eine Behandlung von Begleiterscheinungen wie Übergewicht, Fettstoffwechselstörungen sowie Bluthochdruck notwendig. Die Therapieoptionen reichen von der Gewichtsabnahme und der Normalisierung von Nährstoffmangel bis hin zu modernen Insulinpens.


Buch-Tipp:
Dr. med. Eberhard J. Wormer: Diabetes. Kompakt-Ratgeber (Symptome und Ursachen, Testverfahren und Therapien, Wirksame Selbsthilfemaßnahmen). Mankau Verlag, 1. Aufl. April 2017, Klappenbroschur, 11,5 x 16,5cm, farbig, 127S.,8,99 Euro (D) / 9,20 Euro (A) ISBN 978-3-86374-383-3.
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Quelle unbekannt

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