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Interreligiöse Gemeinschaftsaktion PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 08 Juli 2014 | Autor: Ralf Bent
Image Am 19. Juni 2014 startete in Bad Lippspringe das Interreligiöse Kunstprojekt "Engel der Kulturen" und das Gebet der Religionen. Ein Projekt gegen jeglichen Extremismus, Antisemitismus und für religiöse Toleranz. Das Friedensrad beinhaltet eine Skulptur als vermittelndes Symbol eines versöhnlichen Miteinanders und friedlichen Zusammenlebens der abrahamitischen Weltreligionen Judentum, Christentum und Islam. Aus dem Friedensrad herausgelöst stellt die Skulptur den "Engel der Kulturen" mit den drei Zeichen der Religionen: den Halbmond, den Stern Davids und das Kreuz dar und setzt sie in eine Beziehung zueinander.

Der interreligiöse Dialog und Austausch der Neuapostolischen Kirche mit anderen Konfessionen, im Kirchenbezirk Detmold (Kreis Lippe), wird seit längerer Zeit intensiv gepflegt und führte unter anderem auch zu der Beteiligung an diesem Kunstprojekt. "Wir freuen uns sehr darüber, dieses Jahr das erste Mal dabei zu sein und uns einbringen zu dürfen", äußert sich Ralf Bent, Öffentlichkeitsbeauftragter der Neuapostolischen Kirche Bezirk Detmold (NAK Detmold), zufrieden über die Aktion. "Gemeinsame Gespräche und ökumenische Dialoge sind von großer Bedeutung für die Neuapostolische Kirche (NAK), erläutert Bent.

Der Engel der Kulturen, der in einem Kreis den Stern Davids für die Juden, den Halbmond für die Muslime und das Kreuz für die Christen zu einem Symbol vereint, wurde nach der offiziellen Eröffnung von Bürgermeister Andreas Bee und Manfred Müller Landrat des Kreises Paderborn und Schirmherrn der Aktion, die Sandintarsie auf dem Vorplatz des Rathauses gelegt. "Den Kirchen und Religionsgemeinschaften kommt meiner Überzeugung nach hier und heute eine herausragende Rolle zu, wenn es um die Integration und das friedliche Zusammenleben von Menschen mit verschieden Religionen und Kulturen geht." so Bürgermeister Bee in seiner Rede und dem Hinweis, dass in Bad Lippspringe Menschen aus 88 Nationen zusammen leben.

Die Projektidee wurde durch die Künstler Carmen Dietrich und Gregor Merten erläutert. Vorbereitend trug der extra angereiste Projektchor der Neuapostolischen Kirche Köln-Ost unter Leitung von Volkher Kusche einige Lieder vor, welchem ein Engeltanz von Kindern des katholischen und des evangelischen Kindergartens folgte. Ein weiteres Highlight dieses Tages war das anschließende "Gebet der Religionen", dass unter dem gemeinsam ausgesuchten Thema "Begegnung an der Quelle" stattfand. Jede Konfession trug aus ihren Heiligen Schriften Texte vor und schloss ihren Vortrag mit einem Gebet. Dabei gewährten sieben Konfessionen Einblicke in ihr heiligen Schriften und vermittelten Eindrücke aus ihrem Glaubens- und Gebetsleben. Auch die Neuapostolische Kirche, vertreten durch Ralf Bent leistete ihren Beitrag welcher durch einen Chor mit dem Lied: "Ich singe dir mit Herz und Mund" unterstützt wurde. Das Lied ist in vielen Konfessionen bekannt und sorgte für viele spontane Sangeseinlagen der Besucher.

Das Friedensrad wurde nach der ersten Legung der Sandintarsie, zum Gebet der Religionen, in den Arminiuspark des Staatsbades Bad Lippspringe gerollt. Auf der Kleinkunstbühne des Arminiusparks Bad Lippspringe endete der Lauf des Friedensrades mit weiteren Musikdarbietungen des Projektchores Köln-Ost, sowie der Kindergesangsgruppe "Blumen des Propheten" der Islamischen Gemeinde. Um noch einmal den ökumenischen Dialog zu demonstrieren wurde auch im Arminiuspark wieder eine Sandintarsie des Engels unter der Beteiligung aller Konfessionen gelegt. "Sehr schön gemacht, trotz des schlechten Wetters." so der O-Ton der Besucher vor Ort.
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Louise L. Hay, amerikanische Autorin zahlreicher Bücher und Ton-Cassetten und spirituelle Lehrerin, geb. 1926

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